Iranisches Atomabkommen USA melden »bedeutende Fortschritte«

Aus den zähen Verhandlungen um eine Wiederbelebung des Atomabkommens mit dem Iran gibt es offenbar positive Signale. Schwierige Fragen sind jedoch weiter offen.
Verhandlungshotel in Wien (Archivbild)

Verhandlungshotel in Wien (Archivbild)

Foto: (c) Leopold Nekula/VIENNAERPORT / imago images/Viennareport

Im Ringen um das internationale Atomabkommen  mit dem Iran sind sich die Unterhändler beider Seiten offenbar näher gekommen. Wie ein Sprecher des US-Außenministeriums mitteilte, habe es in den vergangenen ein oder zwei Wochen »bedeutende Fortschritte« gegeben. »Wir haben die Bereiche, die noch geklärt werden müssen, deutlich eingegrenzt«, sagte er. Schwierige Fragen seien jedoch weiter offen.

Ziel der Verhandlungen ist es, zu der ursprünglichen Vereinbarung aus dem Jahr 2015  zurückzukehren. Diese sieht vor, die Sanktionen gegen den Iran aufzuheben, einschließlich derer, die die Ölverkäufe des Landes betreffen. Im Gegenzug soll der Iran seine nuklearen Aktivitäten einschränken.

Die USA hatten das Abkommen 2018 unter dem damaligen Präsidenten Donald Trump einseitig aufgekündigt und Sanktionen wieder in Kraft gesetzt. Der Iran hielt sich daraufhin nicht mehr an alle Einzelheiten des Vertrags. Das Land bestreitet seit Langem, Atomwaffen bauen zu wollen und erklärt, sein Atomprogramm diene ausschließlich friedlichen Zwecken.

sbo/Reuters