Designierter US-Präsident im Stützschuh Biden zieht sich beim Spielen mit seinem Hund Stressfrakturen zu

Mit Champ und Major ziehen wieder Vierbeiner ins Weiße Haus. Joe Biden, das mächtigste Herrchen der Welt, verletzte sich beim Spielen nun jedoch den Fuß – ein Arzt entdeckte Haarrisse.
Der designierte US-Präsident Joe Biden und sein Hund Major

Der designierte US-Präsident Joe Biden und sein Hund Major

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Stephanie Carter / AP

Der designierte US-Präsident Joe Biden hat sich am Samstag beim Spielen mit seinem Hund verletzt. Neben einer Verstauchung des rechten Knöchels zog er sich kleine Stressfrakturen im Fuß zu. Es sei daher davon auszugehen, dass Biden »mehrere Wochen lang« einen stiefelartigen orthopädischen Stützschuh tragen müsse, erklärte der Arzt Kevin O'Connor in einer von Bidens Büro verbreiteten Stellungnahme. Damit schien es möglich, dass Biden auch noch bei seiner geplanten feierlichen Amtseinführung am 20. Januar den Stützschuh tragen muss.

Von den »Haarriss-Brüchen« waren zwei kleine Fußknochen betroffen, sogenannte Keilbeine (Os cuneiforme), wie der Arzt weiter erklärte. Der 78-Jährige hatte am späten Sonntagnachmittag (Ortszeit) zunächst einen Orthopäden im Bundesstaat Delaware aufgesucht. Röntgenaufnahmen hatten zunächst keinen Bruch gezeigt. Die kleinen Brüche wurden dann bei einer Untersuchung mit einem Kernspintomografen erkannt.

Biden wird der älteste US-Präsident der Geschichte sein, der ins Weiße Haus einzieht. Deswegen war bereits vor dem Wahlsieg sein Gesundheitszustand Thema in den US-Medien gewesen.

Champ und Major ziehen mit ins Weiße Haus

Mit Joe und Jill Biden ziehen im Januar auch ihre Schäferhunde Champ und Major ins Weiße Haus. Champ ist seit 2008 bei den Bidens, Major holten sie 2018 aus dem Tierheim.

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Hunde im Weißen Haus haben eine lange Tradition. Barack Obama hatte den Portugiesischen Wasserhund Bo, George W. Bush den Scottish Terrier Barney, Bill Clinton den schokoladenfarbenen Labrador Buddy. Harry Truman hatte einst gesagt: »Wenn du in Washington einen Freund suchst, kauf dir einen Hund.«

Der noch amtierende US-Präsident Trump ist der erste Präsident seit mehr als einem Jahrhundert ohne Vierbeiner. Im Wahlkampf hatte sich Biden in einem Tweet sogar über Trump lustig gemacht, weil dieser sich zuvor abfällig über Hunde eines Präsidenten im Weißen Haus geäußert hatte. Die Bidens wollen sich Berichten zufolge vor dem Umzug ins Weiße Haus auch noch eine Katze zulegen.

hba/jok/Reuters/dpa
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