Künftige US-Regierung Biden will erstmals eine Frau zur Geheimdienstkoordinatorin machen

Joe Bidens Wunschteam für die US-Regierung nimmt Gestalt an: An die Spitze der Geheimdienste soll erstmals eine Frau berufen werden. Auch der Jurist Alejandro Mayorkas könnte Geschichte schreiben.
Avril Haines: Wird sie künftig die Arbeit der US-Geheimdienste koordinieren?

Avril Haines: Wird sie künftig die Arbeit der US-Geheimdienste koordinieren?

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JIM WATSON / AFP

Der gewählte US-Präsident Joe Biden will den erfahrenen Diplomaten Antony Blinken zum Außenminister und den früheren Außenminister John Kerry zu seinem Klima-Beauftragten machen. Das teilte Bidens Übergangsteam am Montag mit. Die frühere Vizechefin des Geheimdienstes CIA, Avril Haines, soll zudem als erste Frau der US-Geschichte Geheimdienstdirektorin werden, wie Bidens Übergangsteam mitteilte. Sie würde damit künftig die Arbeit aller US-Geheimdienste koordinieren.

Mit Alejandro Mayorkas soll erstmals ein Latino das Heimatschutzministerium leiten, das unter anderem für Einwanderung zuständig ist.

Bidens Übergangsteam bestätigte am Montag zudem, dass der 43-jährige Jake Sullivan Bidens Nationaler Sicherheitsberater werden soll. Sullivan war bereits Bidens Sicherheitsberater in dessen Zeit als Vizepräsident. Die Karrierediplomatin Linda Thomas-Greenfield wird demnach Botschafterin ihres Landes bei den Vereinten Nationen werden. US-Medien hatten bereits über die Personalien Blinken, Sullivan und Thomas-Greenfield berichtet.

Eine Überraschung ist die Ernennung des früheren Chefdiplomaten John Kerry zum Klima-Sondergesandten. Der 76-Jährige, der zwischen 2013 und 2017 unter Präsident Barack Obama US-Außenminister war, wird in dieser Funktion dem Nationalen Sicherheitsrat angehören.

»Das ist das erste Mal, dass dem Nationalen Sicherheitsrat ein eigens für den Klimawandel zuständiger Vertreter angehören wird«, erklärte Bidens Übergangsteam. Damit bringe der gewählte Präsident zum Ausdruck, dass die Erderwärmung als »dringliches Thema der Nationalen Sicherheit« angesehen werde.

asa/AFP
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