DER SPIEGEL

Emotionale Rede von Kamala Harris Dank an die Mutter, Ohrfeige für Trump

Bei ihrer Nominierung für das Amt der Vizepräsidentin verriet die Demokratin Kamala Harris, wie ihre Mutter sie inspiriert hat. Donald Trump erwähnte sie nur ein einziges Mal.

Persönliche Worte auf großer Bühne: In ihrer Rede beim Nominierungs-Parteitag der Demokraten ehrt Vizepräsidentschafts-Kandidatin Kamala Harris ihre verstorbene Mutter.

US-Senatorin Kamala Harris:
"Es gibt eine andere Frau, deren Name nicht bekannt ist, deren Geschichte nicht erzählt wird, eine andere Frau, auf deren Schultern ich stehe. Und das ist meine Mutter, Shyamala Gopalan Harris."

Kamala Harris Mutter kam mit 19 Jahren in die USA, um an der kalifornischen Elite-Uni in Berkeley Biologie zu studieren. 

US-Senatorin Kamala Harris:

"Und wie sehr wünschte ich mir, sie wäre heute Abend hier. Aber ich weiß, dass sie von oben auf mich herabschaut. Ich denke immer wieder an die 25-jährige indische Frau, gerade mal 1,50 Meter groß, die mich im Kaiserkrankenhaus in Oakland, Kalifornien, zur Welt gebracht hat. An diesem Tag hätte sie sich wahrscheinlich nie vorstellen können, dass ich jetzt vor Ihnen stehen und diese Worte sprechen würde: Ich nehme Ihre Nominierung zur Vizepräsidentin der Vereinigten Staaten von Amerika an."

Nur einmal nannte sie US-Präsident Trump beim Namen. Über dessen Präsidentschaft fällte sie ein vernichtendes Urteil:

"Donald Trumps Führungsschwäche hat Leben und Lebensgrundlagen gekostet."

 

 

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