Gentrifizierung in Lissabon Wohnungsnot macht selbst Familien zu Hausbesetzern

Tourismus, Liberalisierung und Gentrifizierung sorgen dafür, dass sozial schwache Menschen in Portugals beliebter Hauptstadt Lissabon häufig keine Wohnung mehr finden. Viele werden deshalb zu Hausbesetzern.
Aus Lissabon berichtet Helene Zuber
In Lissabon gibt es kaum mehr Wohnraum für sozial schwache Menschen

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Gonçalo Fonseca

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Joana Santos wurde von ihrem ehemaligen Partner, dem Vater von vieren ihrer fünf Kinder, misshandelt

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In der Lissaboner Altstadt, wie hier in der Alfama, stehen viele Wohnungen zum Verkauf und werden in Ferienapartments umgewandelt

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An die Aktivistin Rita Silva wenden sich Familien, die einen Räumungsbefehl erhalten haben

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Joana Santos begrüßt ihre zweijährige Tochter, die nachmittags aus dem Kindergarten nach Hause kommt

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Die studierte Architektin Helena Roseta hat als parteilose Abgeordnete das Rahmengesetz für Wohnraum im Auftrag der sozialistischen Regierung erarbeitet

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Blick aus der Sozialwohnung, die Joana Santos seit einem guten Jahr besetzt hat

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Besetztes Lissabon
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Besetztes Lissabon

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Drei Jahre hat António Melo den Baulärm in seinem alten Haus ertragen, das in eine Unterkunft für Touristen verwandelt wurde

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Dieser Beitrag gehört zum Projekt Globale Gesellschaft