Nato-Generalsekretär Gespräch mit Jens Stoltenberg zum Ukraine-Konflikt

Jens Stoltenberg hat mit Kanzler Scholz über den Konflikt zwischen Russland und der Ukraine beraten. DER SPIEGEL hat danach mit dem Nato-Generalsekretär über mögliche Wege, den Drohungen aus Moskau zu begegnen gesprochen.

Über 100.000 russische Soldaten stehen an der ukrainischen Grenze, die Gefahr eines Angriffskriegs in Europa ist auf einmal real geworden. Der Truppenaufmarsch und Moskaus Forderungen nach einer Neuordnung der europäischen Sicherheitsarchitektur verlangen nach einem geschlossenen Auftreten des Westens. Der aber tut sich schwer, zu einer einheitlichen Position zu finden. In Deutschland ist sich noch nicht einmal die Regierung einig, wie mit Moskau umzugehen ist. Und Kanzler Olaf Scholz bleibt in einer der größten außenpolitischen Krisen der vergangenen Jahre bisher überraschend wortkarg.

Die Nato verweist auf die Gefahr eines bewaffneten Konflikts in Europa. Wie sollten die Nato und der Westen auf Moskaus Forderungen reagieren? Wie kann die gegenwärtige Krise entschärft werden? Und wie steht es um die Zukunft der transatlantischen Allianz? Wenige Tage nach dem Nato-Russland-Rat und wenige Stunden nach seinem Besuch beim deutschen Kanzler, diskutierte Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg live mit dem SPIEGEL, in Kooperation mit der Körberstiftung. Mit SPIEGEL-Redakteurin Britta Sandberg und Nora Müller von der Körberstiftung wird er über die aktuelle Krise, seine Besuche in Berlin und die anstehenden Schritte der nächsten Tage sprechen.

Wenn Sie die Aufzeichnung des Gesprächs statt übersetzt im Originalton anschauen möchten, können sie es hier in Englisch sehen:

bsa