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Nato-Generalsekretär warnt vor atomarer Bedrohung "Russlands neue Raketen sind hochgefährlich"

Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg spricht im Interview über Moskaus neues Arsenal. Wie sollte der Westen darauf antworten?
aus DER SPIEGEL 9/2020
Bündnischef Stoltenberg: "Einer für alle, alle für einen"

Bündnischef Stoltenberg: "Einer für alle, alle für einen"

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Matthias Jung / Der Spiegel

Jens Stoltenberg, 60, hat ein anstrengendes Wochenende hinter sich. Auf der Münchner Sicherheitskonferenz hat sich ein Abgrund zwischen den sicherheitspolitischen Weltsichten der USA und Europas aufgetan. Nun beschwört der norwegische Nato-Generalsekretär im Interview die Einigkeit der Allianz gegenüber Russlands neuen Atomwaffen, der Klimakrise und der schwierigen Lage im Nahen Osten.

Auf die neuen russischen Hightech-Waffen werde die Nato nicht mit der Stationierung neuer Atomraketen in Europa antworten, betont Stoltenberg und kritisiert den Vorstoß von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron, in Europa über eine eigene nukleare Abschreckung nachzudenken. Neuen Strukturen außerhalb der Allianz erteilt Stoltenberg eine klare Absage. Stattdessen lädt der Nato-Generalsekretär Macron dazu ein, mit seinem Land der nuklearen Planungsgruppe der Nato beizutreten.

Stoltenberg bekräftigt seine Forderung nach höheren Verteidigungsausgaben Deutschlands und anderer Nato-Mitglieder und weist die Vorwürfe zurück, er sei in der Allianz das Sprachrohr von US-Präsident Donald Trump, der die Bündnispartner wiederholt scharf angegriffen hatte. Beim Nato-Gipfel 2014 in Wales hätten alle Mitglieder, auch Deutschland, dem Ziel zugestimmt, die nationalen Verteidigungsausgaben in Richtung zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts zu steigern.

SPIEGEL: Herr Generalsekretär, 1947 haben Wissenschaftler, die an der Entwicklung der ersten Atombombe beteiligt waren, die Weltuntergangsuhr erfunden. Wissen Sie, wie spät es darauf ist?

Stoltenberg: Ich glaube, es ist ziemlich kurz vor zwölf.

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