Impfung als Voraussetzung Neuseeland öffnet seine Grenzen für alle Besucher

Nach langer Corona-Abschottung wagt Neuseeland ab Sonntag den letzten Öffnungsschritt. Damit können Touristen, Studierende und Arbeitnehmer all jener Nationalitäten einreisen, die ein Visum für den Inselstaat brauchen.
Blick auf Lake Te Anau im Fiordland National Park, Neuseeland

Blick auf Lake Te Anau im Fiordland National Park, Neuseeland

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Mara Brandl / imagebroker / IMAGO

Neuseeland öffnet an diesem Sonntag seine Grenzen für Reisende aus aller Welt. Es ist der letzte Öffnungsschritt, nachdem der Inselstaat sich im Zuge der Corona-Pandemie im März 2020 weitgehend von der Außenwelt abgeschottet hatte. Die Regelung gilt ab Sonntag 23.59 Uhr Ortszeit (13.59 MESZ).

»Das ist eine großartige Nachricht für die Tourismusindustrie und die Wirtschaft, da wir uns dem Frühling und Sommer nähern und die Menschen aus der Nordhalbkugel ihren Winterurlaub buchen«, teilte der für Tourismus zuständige Minister, Stuart Nash, mit. Auch Kreuzfahrtschiffe können das Land von Sonntag an wieder anlaufen.

Die neuseeländische Regierung hat die Grenzen in diesem Jahr schrittweise geöffnet. Seit Mai dürfen Urlauber aus Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie aus anderen visabefreiten Ländern wie Großbritannien und den USA wieder einreisen. Der jüngste Öffnungsschritt gelte nun für diejenigen, die ein Visum benötigten – darunter Touristen, Studierende und Arbeitnehmer, sagte Tourismus-Minister Nash weiter.

Besucher müssen sich bei ihrer Einreise sowie am fünften Tag ihres Aufenthaltes selbst testen. Sie müssen außerdem gegen das Coronavirus geimpft sein. Jedoch gibt es Ausnahmen. Es wird empfohlen, sich bei den neuseeländischen Behörden  genau zu informieren.

Neuseeland mit seinen fünf Millionen Einwohnern galt lange als Vorzeigestaat im Kampf gegen das Virus und verfolgte zeitweise eine sogenannte Null-Covid-Strategie. Mittlerweile hat das Land mehr als 1,6 Million Infektionen und rund 1400 Todesfälle verzeichnet.

atb/dpa
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