Krieg in Osteuropa Moskau will laut britischem Geheimdienst von eigenem Versagen ablenken

Seit Kriegsbeginn hat Moskau reihenweise Kommandeure rausgeworfen. Der britische Geheimdienst sieht darin den Versuch, die Verantwortung für Russlands schwaches Abschneiden, von der russischen Führung abzuwälzen. Das waren die News.
Ehemalige russische Stellungen in der Ukraine

Ehemalige russische Stellungen in der Ukraine

Foto: Hannibal Hanschke / EPA
Das Wichtigste in Kürze
  • Kiews Bürgermeister Vitali Klitschko schließt einen Zusammenbruch der Strom-, Wärme- und Wasserversorgung in der Hauptstadt nicht aus. Menschen sollen sich Vorräte anlegen.

  • Der Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, Rolf Mützenich, hat behauptet, auf einer »Terrorliste« der ukrainischen Regierung zu stehen – diese weist das deutlich zurück.

  • Russland versucht nach Einschätzung britischer Geheimdienstexperten, die Verantwortung für das schlechte Abschneiden seiner Invasionstruppen in der Ukraine auf Kommandeure abzuwälzen. Dafür sprächen demnach Berichte über die erneute Ablösung eines hochrangigen russischen Offiziers.

Ukraine meldet russische Angriffe auf zivile Schiffe

18.43 Uhr: Die ukrainische Armee wirft Russland vor, in großem Umfang zivile Schiffe zerstört zu haben. Die Schiffe sollen demnach am Ufer des Flusses Dnipro in der besetzten südlichen Region Cherson befestigt gewesen sein. Die ukrainischen Streitkräfte versuchen, die Region zurückzuerobern. Die russischen Truppen geraten in der Region durch den Vormarsch der Ukraine zunehmend unter Druck. Es gibt Spekulationen über einen möglichen Abzug Russlands.

Der Sprecher des ukrainischen Generalstabs erklärte, der Treibstoff der zerstörten Schiffe sei in das Flussdelta ausgelaufen, und beschuldigte die Moskauer Streitkräfte, sich die Motoren und andere Ausrüstung der Schiffe angeeignet zu haben. Die Zerstörung der zivilen Schiffe würde zudem die ukrainischen Streitkräfte daran hindern, sie zu benutzen, falls sie im Falle eines russischen Rückzugs auf die Ostseite übersetzen wollten, hieß es weiter. Das russische Verteidigungsministerium gab keinen unmittelbaren Kommentar ab.

Selenskyj und von der Leyen erörtern neue Milliarden-Hilfen für Kiew

18.31 Uhr: EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj über Pläne für ein neues Hilfspaket für die Ukraine in Höhe von bis zu 18 Milliarden Euro informiert. Sie wolle das Paket, das in monatliche Tranchen von jeweils 1,5 Milliarden Euro gegliedert sein soll, noch in der kommenden Woche in Brüssel vorlegen, erklärte die EU-Kommission zu dem Telefonat. Mit den vorteilhaften Krediten solle ein »erheblicher Beitrag« zum Finanzbedarf Kiews für 2023 geleistet werden. Die Mittel würden die Ukraine zudem unterstützen, für den Weg in Richtung einer EU-Mitgliedschaft weitere Reformen umzusetzen, hieß es.

Selenskyj erklärte über Twitter lediglich, er habe mit von der Leyen über finanzielle Unterstützung für das laufende und das kommende Jahr gesprochen.

EU-Beitrittsvorbereitung der Ukraine dürften Jahre dauern

18.05 Uhr: Die EU-Kommission dämpft Erwartungen des offiziellen Beitrittskandidaten Ukraine an eine kurzfristige Aufnahme in die Staatengemeinschaft. »Angesichts der umfangreichen Arbeiten, die zur Vorbereitung der Teilnahme am EU-Binnenmarkt und an vielen anderen wichtigen Politikbereichen erforderlich sind, werden die gesamten Beitrittsvorbereitungen höchstwahrscheinlich länger als ein oder zwei Jahre dauern«, teilte EU-Erweiterungskommissar Oliver Varhelyi der »Welt« mit. Die ukrainische Europaministerin Olha Stefanischyna hingegen dringt der Zeitung zufolge auf ein beschleunigtes Verfahren. »Unsere Nachbarländer und die Balten, Länder, die zu unseren größten Unterstützern zählen, haben schon signalisiert, dass ein schneller Beitritt möglich ist«, wird Stefanischyna zitiert.

Zugstrecke zwischen Kiew und Chișinău offenbar erstmals seit 1998 befahren

Fast ein Vierteljahrhundert lang fuhren keine Züge zwischen der ukrainischen Hauptstadt Kiew und der moldauisch Hauptstadt Chișinău. Mitten im Ukrainekrieg wurde die Strecke zwischen den Nachbarländern nun offenbar wiederbelebt. Die Route zwischen den beiden »befreundeten Staaten« sei am heutigen Sonntag in einer Zeremonie mit »hohem Symbolwert« feierlich eröffnet worden, twitterte der lettische Botschafter in Moldau, Uldis Mikuts.

Auch Oleksandr Kamyshin, der Chef der staatlichen ukrainischen Eisenbahngesellschaft, berichtet über das Ereignis. Ihm zufolge sei nun erstmals seit 1998 wieder ein Zug auf der Strecke zwischen den beiden Hauptstädten unterwegs. An Bord seien 152 Passagiere. Als der Zug die moldauisch Stadt Ungheni passierte, habe der dortige Bahnhofsmanager geweint. Für seinen Tweet verwendete Kamyshin den Hashtag #TrainToVictory – auf Deutsch: Zug zum Sieg.

Empfohlener externer Inhalt
An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Twitter, der den Artikel ergänzt und von der Redaktion empfohlen wird. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen und wieder ausblenden.
Externer Inhalt

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

Ukraine-Botschafter betont Bedeutung von Atom-Warnungen an Putin

14.59 Uhr: Der neue ukrainische Botschafter in Deutschland, Oleksii Makeiev, hat die Bedeutung von Warnungen an die Adresse von Kremlchef Wladimir Putin vor einem Einsatz von Nuklearwaffen betont. »Putin muss weiter gesagt werden, dass der Einsatz von Nuklearwaffen keine Option ist«, sagte Makeiev den Zeitungen der Funke Mediengruppe. »Die Antwort der ganzen Welt würde sehr deutlich ausfallen – und Putin zum Rückzug zwingen«, vermutete er.

Trotz der Drohgebärden müsse man Russland »aus einer Position der Stärke« begegnen, mahnte Makeiev. »Sonst wird Moskau immer weitergehen. Nach der Annexion der Krim hatte Deutschland auch Angst, Russland zu provozieren. Die Ukraine wurde allein gelassen. Das Ergebnis sehen wir jetzt.«

Ukraine muss laut Steinmeier selbst über mögliche Verhandlungen entscheiden können

14.50 Uhr: Die Ukraine muss nach Ansicht von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier freie Hand bei der Entscheidung über Waffenstillstandsverhandlungen haben. Man könne nicht anstelle der Ukraine entscheiden, bekräftigt Steinmeier im »Bericht aus Berlin« der ARD laut vorab verbreitetem Interviewtext. »Sondern die Ukraine muss sagen, wann sie solche Verhandlungen will, für aussichtsreich hält.« Die USA haben der »Washington Post« zufolge die Ukraine hinter den Kulissen gebeten, Aufgeschlossenheit für Verhandlungen mit Russland zu signalisieren. Damit solle die Ukraine nicht an den Verhandlungstisch gezwungen werden, sondern sich die weitere Unterstützung anderer Länder sichern.

Stromausfall in Cherson gemeldet

14.06 Uhr: In der russisch besetzten Stadt Cherson in der Südukraine ist einem russischen Agenturbericht zufolge der Strom ausgefallen. Die Ursache sei noch unklar, meldet die staatliche Nachrichtenagentur RIA und beruft sich auf den örtlichen Energieversorger.

Klitschko warnt vor Zusammenbruch der Versorgung in Kiew

12.42 Uhr: Der Kiewer Bürgermeister Vitali Klitschko schließt einen Zusammenbruch der Strom-, Wärme- und Wasserversorgung in der ukrainischen Hauptstadt nicht aus. Die Bürgerinnen und Bürger sollten Vorräte für einen solchen Fall anlegen und auch überlegen, zeitweise außerhalb der Stadt unterzukommen, sagte Klitschko laut der Nachrichtenagentur dpa im ukrainischen Fernsehen.

Dies sei das schlimmstmögliche Szenario. »Wir tun alles, damit es nicht so weit kommt«, sagte er. »Aber wir wollen offen sein: Unsere Feinde tun alles dafür, damit diese Stadt ohne Heizung, ohne Strom, ohne Wasserversorgung dasteht – allgemein: dass wir alle sterben.« Kiew versucht, nach den russischen Angriffen auf die Energieinfrastruktur das Netz durch gestaffelte Stromabschaltungen zu stabilisieren.

Moskau will laut London mit Offizier-Rauswurf von eigener Verantwortung ablenken

12.28 Uhr: Russland versucht nach Einschätzung britischer Geheimdienstexperten, die Verantwortung für das schlechte Abschneiden seiner Invasionstruppen in der Ukraine auf Kommandeure abzuwälzen. Dafür sprächen demnach Berichte über die erneute Ablösung eines hochrangigen russischen Offiziers. »Falls bestätigt, reiht sich das in eine Serie von Rauswürfen führender russischer Kommandeure seit dem Beginn der Invasion im Februar 2022 ein«, hieß es in dem täglichen Geheimdienst-Update zum Ukrainekrieg des britischen Verteidigungsministeriums. »Das ist teilweise wohl ein Versuch, die russische Führungsspitze zu Hause abzuschirmen und Schuldzuweisungen abzulenken.«

Empfohlener externer Inhalt
An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Twitter, der den Artikel ergänzt und von der Redaktion empfohlen wird. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen und wieder ausblenden.
Externer Inhalt

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

Kachowka-Staudamm laut Russland angeblich durch Beschuss beschädigt

12.15 Uhr: Eine Schleuse des von Russland besetzten Staudamms in Nowa Kachowka in der Region Cherson ist nach russischen Angaben beschädigt worden. Die Anlage sei von einer durch die Ukraine abgefeuerten Himars-Rakete getroffen worden, behaupteten örtliche Rettungsdienste laut der russischen Nachrichtenagentur Tass. Gesichert sind die Informationen nicht: Russland und die Ukraine beschuldigen sich gegenseitig, den Staudamm sprengen und so eine Katastrophe auslösen zu wollen (lesen Sie hier  mehr zu den Hintergründen).

Neunjährige bei russischem Beschuss im Süden verletzt, eine Person tot

11.24 Uhr: Nachdem russische Truppen in der Nacht ukrainische Städte im Süden des Landes beschossen hatten, werden nun Opfer und Schäden bekannt. In Saporischschja sei ein Gebäude der zivilen Infrastruktur zerstört worden, teilte ein Mitarbeiter des Stadtrates ohne nähere Details mit. Ein Mensch sei getötet worden. Auch benachbarte Gebäude seien beschädigt worden.

Im Gebiet Dnipropetrowsk schlugen demnach Geschosse aus Rohrartillerie und Mehrfachraketenwerfern in der Stadt Nikopol sowie den Orten Myrowe und Marhanez ein. In Myrowe sei ein neunjähriges Mädchen verletzt worden, schrieb der Vorsitzende des Gebietsparlaments, Mykola Lukaschuk, auf Telegram. Die getroffenen Orte liegen auf dem nördlichen Ufer des Flusses Dnipro. Russische Truppen haben das Südufer besetzt und können von dort unter anderem aus dem Schutz des Kernkraftwerks Saporischschja heraus schießen.

Leseempfehlung: »Die Russen müssen sich darauf einstellen, dass sie Schiffe verlieren könnten«

10.45 Uhr: Mit Angriffen von Überwasserdrohnen gelang der Ukraine ein Schlag gegen Russlands Marine. Welches Potenzial haben diese neuartigen Sprengbootdrohnen im Seekrieg um das Schwarze Meer? Lesen Sie hier  die Analyse.

Innenminister warnen Demonstrierende vor Vereinnahmung durch Rechtsextreme

8.50 Uhr: Die Innenminister von Brandenburg, Thüringen und Sachsen haben vor der Beteiligung Rechtsextremer bei den zahlreichen derzeit stattfindenden Demonstrationen –unter anderem zur Coronapolitik oder zum Ukrainekrieg – gewarnt. Hinter der Mobilisierung steckten »oftmals Neonazis, Reichsbürger, Querdenker, oder aber auch Mitglieder der AfD«, sagte Thühringens Innenminister Georg Maier (SPD) der »Welt am Sonntag« (»WamS«). Sein sächsischer Amtskollege Armin Schuster (CDU) sprach in der Zeitung von einem »stabilen Kern extremistischer Kräfte«, die versuchten, »Versammlungen aus der bürgerlichen Mitte« zu vereinnahmen.

Mützenich irritiert über angebliche Aufnahme auf »Terrorliste« – Kiew dementiert

8.16 Uhr: Das ukrainische Außenministerium hat die Darstellung von SPD-Fraktionschef Rolf Mützenich zurückgewiesen, wonach er in Kiew auf eine »Terrorliste« gesetzt worden sei. »Die ukrainische Regierung führt keine Terrorliste«, schrieb Außenamtssprecher Oleh Nikolenko am Samstagabend auf Facebook. »Und soviel ich weiß, gibt es in der Ukraine auch kein Verfahren gegen Rolf Mützenich.« Alle Behauptungen des deutschen Politikers über seine angebliche Verfolgung durch ukrainische Behörden seien »unwahr«.

Empfohlener externer Inhalt
An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Facebook, der den Artikel ergänzt und von der Redaktion empfohlen wird. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen und wieder ausblenden.
Externer Inhalt

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

Mützenich hatte der ukrainischen Regierung zuvor vorgeworfen, ihn schon vor längerer Zeit auf eine »Terrorliste« gesetzt zu haben. Der SPD-Fraktionschef sagte das am Samstag beim Debattenkonvent seiner Partei in Berlin. »Ich bin schon irritiert gewesen, dass ich von der ukrainischen Regierung auf eine Terrorliste gesetzt wurde mit der Begründung, ich setze mich für einen Waffenstillstand ein oder für die Möglichkeit, über lokale Waffenruhen auch in weitere diplomatische Schritte zu gehen«, sagte Mützenich.

Er habe deswegen auch Drohungen erhalten. »Auf dieser Grundlage, dass man auf diese Terrorliste der ukrainischen Regierung gekommen ist, hat man ja sozusagen dann auch Sekundärdrohungen bekommen.« Es sei nicht einfach, damit umzugehen.

Empfohlener externer Inhalt
An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Twitter, der den Artikel ergänzt und von der Redaktion empfohlen wird. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen und wieder ausblenden.
Externer Inhalt

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

Das »Zentrum gegen Desinformation des nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrats der Ukraine« hatte im Sommer im Internet eine Liste mit mehr als 70 Persönlichkeiten veröffentlicht, auf der auch Mützenich aufgeführt war. Der Vorwurf: Die Verbreitung von »Narrativen«, die mit russischer Propaganda übereinstimmten. Mützenich sei mit dem Hinweis aufgeführt gewesen, dass er sich für einen Waffenstillstand einsetze. Die Seite lässt sich inzwischen nicht mehr aufrufen.

Scholz fordert von Russland klares Nein zu Atomwaffeneinsatz

7.47 Uhr: Bundeskanzler Olaf Scholz hat Russland aufgefordert, den Einsatz von Atomwaffen im Ukrainekrieg eindeutig auszuschließen. »Es ist nicht erlaubt, es ist unvertretbar, in diesem Konflikt Nuklearwaffen einzusetzen«, sagte Scholz am Samstag beim SPD-Debattenkonvent in Berlin. »Wir fordern Russland auf, dass es klar erklärt, dass es das nicht tun wird. Das wäre eine Grenze, die nicht überschritten werden darf.« Am Freitag hatte Scholz bei seinem Peking-Besuch gemeinsam mit dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping vor einer nuklearen Eskalation gewarnt.

Alice Schwarzer sieht sich nicht als Putin-Versteherin

7.41 Uhr: Alice Schwarzer hat den Vorwurf zurückgewiesen, eine Putin-Versteherin zu sein. »Jedenfalls wenn es in dem Sinne gemeint ist, dass ich die Sache der Ukrainer verraten würde«, sagte die Frauenrechtlerin der Nachrichtenagentur dpa. Wenn damit jedoch gemeint sei, dass sie versuche, die Motive des russischen Präsidenten Wladimir Putin zu verstehen, »dann stimmt es sogar«. »Die Motive seiner Gegner muss man immer zu ergründen versuchen. Sonst kann man sich nicht effektiv wehren. Nur drauflosknallen, das kann es nicht sein.«

Schwarzer hatte Ende April einen offenen Brief von 28 Prominenten an Bundeskanzler Olaf Scholz initiiert. Darin appellierten sie an den SPD-Politiker, nicht noch mehr schwere Waffen an die Ukraine zu liefern. Ukraine-Fachleute hatten kritisiert, dass die Prominenten keine Expertise zu dem Thema hätten. Schwarzer sagte nun: »Ich halte den Brief für eine wichtige Initiative«. Er schließe den »wirklich dramatischen Gegensatz« zwischen »der veröffentlichten Meinung in den deutschen Medien und der Meinung der Menschen, wie sie sich in Umfragen spiegelt«.

Selenskyj will Crowdfunding für Seedrohnen, Kämpfe um Cherson

7.31 Uhr: Nach dem Überraschungsangriff auf die russische Schwarzmeerflotte auf der Krim mit Seedrohnen will die Ukraine weitere Waffen dieser Art kaufen. »Wir werden in der kommenden Woche noch eine Fundraising-Aktion starten, wir wollen Mittel für eine ganze Flotte von Seedrohnen sammeln«, kündigte Präsident Wolodymyr Selenskyj an. Er sei zuversichtlich, dass »Millionen Menschen« die Aktion unterstützen werden.

Unterdessen berichten Russland und die Ukraine von schweren Kämpfen rund um die Stadt Cherson. Lesen Sie hier alle Entwicklungen der Nacht.

kko/asc/AFP/dpa/Reuters
Die Wiedergabe wurde unterbrochen.