Klimaschützerin muss die Philippinen verlassen »Ich hatte große Angst. Ich will nicht sterben, dachte ich«

Für Umweltschutz oder Menschenrechte einzutreten, ist auf den Philippinen unter der Duterte-Regierung fast unmöglich geworden. Der Präsident hetzt die Polizei gegen Protestierende auf: »Tötet sie auf der Stelle!«
Ein Interview von Maria Stöhr
Die philippinische Klimaaktivistin Renee Karunungan wurde vor einigen Jahren nach einem kritischen Bericht über Präsident Duterte mit dem Tod bedroht – und musste ihre Heimat verlassen

Die philippinische Klimaaktivistin Renee Karunungan wurde vor einigen Jahren nach einem kritischen Bericht über Präsident Duterte mit dem Tod bedroht – und musste ihre Heimat verlassen

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Renee Karunungan

Im Oktober protestierten in Manila viele gegen das sogenannte Antiterrorgesetz, unter dem auch Aktivisten auf den Philippinen zum Schweigen gebracht werden

Im Oktober protestierten in Manila viele gegen das sogenannte Antiterrorgesetz, unter dem auch Aktivisten auf den Philippinen zum Schweigen gebracht werden

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Mohd Sarajan / NurPhoto / Getty Images

»Tötet sie. Tötet sie auf der Stelle. Ignoriert die Menschenrechte.«

Sagte der philippinische Präsident Rodrigo Duterte Anfang März zu Polizisten, als es um Regierungskritiker geht

»Duterte, wach auf!«, steht auf den Regenschirmen von Aktivisten, die im vergangenen November gegen die Regierung protestierten. Kritik an Präsident Duterte zu üben, bezahlen immer mehr Menschen auf den Philippinen mit dem Leben

»Duterte, wach auf!«, steht auf den Regenschirmen von Aktivisten, die im vergangenen November gegen die Regierung protestierten. Kritik an Präsident Duterte zu üben, bezahlen immer mehr Menschen auf den Philippinen mit dem Leben

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Ezra Acayan / Getty Images

Dieser Beitrag gehört zum Projekt Globale Gesellschaft