Hilfe in Polen Präsident Duda nimmt ukrainische Flüchtlinge in Dienstvillen auf

In Polen sind schon knapp eine Million Menschen aus der Ukraine angekommen. Sie alle brauchen Unterkünfte. Nun macht sogar der Präsident Platz in seinen Dienstvillen.
Polens Präsident Duda bei einem Besuch in einer Flüchtlingsunterkunft

Polens Präsident Duda bei einem Besuch in einer Flüchtlingsunterkunft

Foto: Ibrahim Ezzat / NurPhoto / IMAGO

Die Anzahl der Menschen, die derzeit in Polen vor dem Krieg in ihrer Heimat Schutz suchen, ist groß. Bei der Unterbringung von Flüchtenden aus der Ukraine wird jeder freie Raum benötigt. Auch Präsident Andrzej Duda bietet deswegen einige Zimmer an. Auf Initiative von Polens First Lady Agata Kornhauser-Duda seien bereits seit mehreren Tagen Geflüchtete in zwei Dienstvillen des Präsidenten untergekommen, sagte Dudas Kanzleichef Adam Kwiatkowski am Sonntag. Die Präsidentengattin werde die Menschen dort bald besuchen.

Dem polnischen Staatsoberhaupt stehen außer dem Präsidentenpalast und dem zu repräsentativen Zwecken genutzten Palast Belvedere in Warschau noch vier weitere Dienstvillen zur Verfügung, unter anderem auf der Halbinsel Hel an der Ostsee und im Wintersportort Wisla. In Polen sind nach Angaben des Grenzschutzes seit Beginn des russischen Angriffs auf die Ukraine bislang 922.400 Schutzsuchende eingetroffen.

Hilfe für die Menschen in der Ukraine – hier können Sie spenden

Spendenkonto: Commerzbank
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Im Aktionsbündnis Katastrophenhilfe haben sich Caritas international, Deutsches Rotes Kreuz, Unicef und Diakonie Katastrophenhilfe zusammengeschlossen.

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jul/dpa
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