Rassismus und Kolonialgeschichte Der Mord, der Portugal verändert

Portugal galt lange als weltoffenes Land am Meer. Doch seit dem brutalen Mord an einem schwarzen Schauspieler bröckelt das Selbstverständnis der Nation. Wurde das koloniale Erbe zu lange verdrängt?
Aus Lissabon berichten Jan Petter und Gonçalo Fonseca (Fotos)
Bruno Candé im Dezember 2011, umgeben von Schauspielern bei einer Macbeth-Aufführung

Bruno Candé im Dezember 2011, umgeben von Schauspielern bei einer Macbeth-Aufführung

Foto: Bruno Simão / Casa Conveniente Teatro
Globale Gesellschaft
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Regisseurin Monica Calle: »So angstfrei, wie er damals war, so will ich mich an ihn erinnern«

Regisseurin Monica Calle: »So angstfrei, wie er damals war, so will ich mich an ihn erinnern«

Foto: Gonçalo Fonseca / DER SPIEGEL
Aktivistinnen und Aktivisten rufen vor dem Gerichtsgebäude in Loures gemeinsam Parolen: »Bruno Candé, unvergessen!«

Aktivistinnen und Aktivisten rufen vor dem Gerichtsgebäude in Loures gemeinsam Parolen: »Bruno Candé, unvergessen!«

Foto: Gonçalo Fonseca / DER SPIEGEL
Die Avenida in Moscavide, einem ruhigen und beschaulichen Vorort von Lissabon

Die Avenida in Moscavide, einem ruhigen und beschaulichen Vorort von Lissabon

Foto: Gonçalo Fonseca / DER SPIEGEL
Hinterhof in Zona J, dem Teil von Chelas, in dem Bruno Candé aufwuchs und lange lebte

Hinterhof in Zona J, dem Teil von Chelas, in dem Bruno Candé aufwuchs und lange lebte

Foto: Gonçalo Fonseca / DER SPIEGEL
Das Hochhausviertel Zona J, aus dem Candé stammt: Familie und Freunde des Ermordeten treffen sich oft an den Wohnblocks, gleich nebenan befindet sich das derzeit geschlossene Theater Casa Conveniente

Das Hochhausviertel Zona J, aus dem Candé stammt: Familie und Freunde des Ermordeten treffen sich oft an den Wohnblocks, gleich nebenan befindet sich das derzeit geschlossene Theater Casa Conveniente

Foto: Gonçalo Fonseca / DER SPIEGEL
Schauspielerinnen und Schauspieler der Casa Conveniente, gemeinsam mit Regisseurin Monica Calle

Schauspielerinnen und Schauspieler der Casa Conveniente, gemeinsam mit Regisseurin Monica Calle

Foto: Gonçalo Fonseca / DER SPIEGEL
Hinterhof in Chelas: Der Stadtteil auf dem Hügel über Lissabon galt lange Zeit als Getto, um ihn aufzuwerten, wurden manche Häuser nachträglich bunt gestrichen

Hinterhof in Chelas: Der Stadtteil auf dem Hügel über Lissabon galt lange Zeit als Getto, um ihn aufzuwerten, wurden manche Häuser nachträglich bunt gestrichen

Foto: Gonçalo Fonseca / DER SPIEGEL
Betty Candé: »Als er aufwachte, zitierte er den Monolog aus seinem allerersten Stück von Heiner Müller«

Betty Candé: »Als er aufwachte, zitierte er den Monolog aus seinem allerersten Stück von Heiner Müller«

Foto: Gonçalo Fonseca / DER SPIEGEL
Aktivistinnen und Aktivisten bilden am vorletzten Verhandlungstag eine Menschenkette vor dem Gerichtsgebäude

Aktivistinnen und Aktivisten bilden am vorletzten Verhandlungstag eine Menschenkette vor dem Gerichtsgebäude

Foto: Gonçalo Fonseca / DER SPIEGEL
Aktivist Otavio Raposo mit Mitstreiter vor dem Gerichtsgebäude in Loures

Aktivist Otavio Raposo mit Mitstreiter vor dem Gerichtsgebäude in Loures

Foto: Gonçalo Fonseca / DER SPIEGEL
Bruno Candés Schwester Betty Candé (links) und Nichte Andreia Araújo (Mitte) mit Nachbarn und Freunden in Chelas

Bruno Candés Schwester Betty Candé (links) und Nichte Andreia Araújo (Mitte) mit Nachbarn und Freunden in Chelas

Foto: Gonçalo Fonseca / DER SPIEGEL

Dieser Beitrag gehört zum Projekt Globale Gesellschaft