Internationale Proteste nach Mahsa Aminis Tod Rauchbomben, Wandgemälde und Plakate gegen Irans Sittenwächter

Sie verbrennen Kopftücher und rasieren ihre Haare: In Solidarität mit der verstorbenen Mahsa Amini demonstrieren Menschen weltweit für einen Machtwechsel in Iran. Die Bilder.
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Nach dem Tod Mahsa Aminis, die starb, nachdem die iranische Sittenpolizei sie in Gewahrsam genommen hatte, finden weltweit Proteste gegen das Regime statt. Auf dem Berliner Bebel-Platz halten Teilnehmer und Teilnehmerinnen Feuerwerkskörper in den iranischen Nationalfarben hoch.

Foto: Clemens Bilan / EPA
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Auch im Shibuya-Viertel von Tokio findet eine »Freiheitskundgebung für Iran« statt. Die Protestierenden gedenken der verstorbenen Amini, die angeblich gegen die strengen iranischen Kleidervorschriften verstoßen hatte.

Foto: Philip Fong / AFP
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Mehrere europäische Nichtregierungsorganisationen fordern den Hohen Kommissar der Vereinten Nationen für Menschenrechte auf, die Massentötungen und Verhaftungen von Demonstrierenden in Iran zu untersuchen – hier bei einer Kundgebung auf dem Place des Nations vor dem europäischen Sitz der Vereinten Nationen in Genf.

Foto: Martial Trezzini / EPA
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Auch in Mexico-Stadt protestieren junge Frauen für ein Ende der religiösen Herrschaft in Iran. Bei der Niederschlagung der Unruhen sind nach Angaben von Menschenrechtsorganisationen bislang Dutzende Menschen getötet worden.

Foto: Paola Garcia / REUTERS
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»Freedom for Iran« und eine Glatze als Protest: In New York lässt eine Frau öffentlich ihre Haare rasieren. Als Zeichen des Protests hatten Frauen in Iran sich die Haare abgeschnitten.

Foto: Stephanie Keith / REUTERS
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Künstler und Künstlerinnen beschäftigen sich mit dem Tod Aminis. Das deutsche »Kollektiv ohne Namen« arbeitet an einem leer stehenden Gebäude in Frankfurt an der Fertigstellung eines großflächigen Wandgemäldes.

Foto: Boris Roessler / dpa
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Teilweise kommt es bei den Protesten auch zu Zusammenstößen zwischen Polizei und Demonstrierenden. Diese junge Frau in Paris erlebte eine Tränengas-Aktion der französischen Bereitschaftspolizei, als eine Gruppe von Menschen versuchte, sich der iranischen Botschaft zu nähern.

Foto: Teresa Suarez / EPA
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Ähnliche Konflikte gab es vor der iranischen Botschaft im griechischen Athen, wo Menschenrechtsorganisationen ebenfalls zu Protesten aufgerufen hatten.

Foto: Costas Baltas / REUTERS
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Viele Demonstrantinnen verbrennen »züchtige« Kleidung oder lassen sich öffentlich die Haare schneiden. Im kurdisch kontrollierten Qamishli im Nordosten Syriens verbrennt eine Gruppe von Frauen ihre Kopftücher.

Foto: Orhan Qereman / REUTERS
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In London wurde unter anderem am berühmten Trafalgar Square demonstriert. Die iranische Botschaft wurde von Demonstranten und Demonstrantinnen mit roter Farbe bespritzt.

Foto: Vuk Valcic / IMAGO/ZUMA Wire
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»Hilfe«: Auch in Rom gingen Frauen auf die Straße, um gegen die iranische Sittenpolizei zu protestieren.

Foto: Vincenzo Pinto / AFP
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Einem Protestierenden in Bern gelang es, das Grundstück der iranischen Botschaft zu betreten, wo er die Flagge des Landes erfolgreich einholte.

Anmerkung der Redaktion: In einer ersten Version dieser Bildergalerie war von Genf statt Bern die Rede. Wir haben den Fehler korrigiert.

Foto: Peter Klaunzer / EPA
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