100 Kilometer Luftlinie zur ukrainischen Grenze Hubschrauber stürzt auf Suche nach verschwundenem Kampfjet in Rumänien ab

Zwei mysteriöse Flugunfälle: Ein rumänischer Kampfjet ist nach Angaben der Luftwaffe verschwunden. Ein Suchhubschrauber stürzte darauf ebenfalls ab – alle Besatzungsmitglieder starben. Der Kampfjet wird weiter vermisst.
Zwei Kampfjets des Typs MiG-21 Lancer

Zwei Kampfjets des Typs MiG-21 Lancer

Foto: DANIEL MIHAILESCU/ AFP

Die rumänische Luftwaffe hat am Mittwoch gleich zwei rätselhafte Unfälle hinnehmen müssen. Beim Absturz eines Militärhubschraubers im Südosten des Landes seien alle sieben Besatzungsmitglieder ums Leben gekommen, teilte das Verteidigungsministerium  laut rumänischen Medienberichten mit. Die Crew des Helikopters befand sich auf einer Suchmission, nachdem kurz zuvor ein Kampfjet der Luftwaffe vom Typ MiG-21 Lancer verschwunden war. Beide Vorfälle ereigneten sich etwa 100 Kilometer Luftlinie von der Grenze zur Ukraine entfernt am Schwarzen Meer.

Der Hubschrauber vom Typ IAR-330 Puma habe bei der Suche nach der Militärmaschine zunächst den Kontakt zum Kontrollturm verloren und sei danach in der Nähe des Orts Cogealac abgestürzt, hieß es in den Berichten. Kurz vorher habe der Hubschrauber-Pilot vom Kontrollturm noch den Befehl bekommen, wegen schlechten Wetters umzukehren.

Kampfjet weiter vermisst

Von der MiG-Maschine fehlte zunächst weiter jede Spur. Sie war von der Luftwaffenbasis Mihail Kogalniceanu nahe der Hafenstadt Constanta zu einer Patrouillenmission gestartet und dann vom Radar verschwunden.

Auf dem Stützpunkt ist seit Jahren US-Militär stationiert. Seit der Verschärfung des Russland-Ukraine-Konflikts wurden dort die Nato-Truppenkontingente sowie die Ausrüstung verstärkt.

kim/dpa

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