Stimmen zum Tod von Ruth Bader Ginsburg "Eine Gigantin der Rechtslehre"

Ruth Bader Ginsburg galt als legendäre amerikanische Juristin. Jetzt ist sie im Alter von 87 Jahren gestorben. Demokraten und Republikaner würdigten die langjährige Richterin des Supreme Court.
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US-Präsident Donald Trump: "Unsere Nation betrauert heute eine Titanin des Rechts. Ihre Urteile, darunter die bekannten Entscheidungen zur rechtlichen Gleichstellung von Frauen und Menschen mit Behinderungen, haben alle Amerikaner und Generationen großartiger juristischer Denker inspiriert."

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Joe Biden, Ex-Vizepräsident und Präsidentschaftskandidat der Demokraten: "Heute trauert unsere Nation um eine amerikanische Heldin, eine Gigantin der Rechtslehre und eine unermüdliche Stimme im Kampf um das höchste amerikanische Ideal: gleiches Recht vor dem Gesetz. Ruth Bader Ginsburg vertrat uns alle. Sie kämpfte für uns alle." Das Foto zeigt Bader Ginsburg mit Biden und dem Senator Daniel Patrick Moynihan im Juni 1993, als sie nominiert wurde für den Supreme Court.

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Die demokratische Sprecherin des US-Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, würdigte Bader Ginsburg mit einem langen Text auf Instagram und zeigte sich erschüttert: "Richterin Ginsburg verkörperte Gerechtigkeit, Brillianz und Güte". Ihr Tod sei ein unkalkulierbarer Verlust "für unsere Demokratie und alle, die sich aufopfern und nach danach streben, eine besere Zukunft für unsere Kinder zu erbauen."

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Mitch McConnell, republikanischer Mehrheitsführer im US-Senat: "Ihre Intelligenz und Entschlossenheit brachten ihr Respekt und Bewunderung in der Justizwelt und wahrlich in der gesamten Nation ein, die nun mit ihrer Familie, ihren Freunden und ihren Kollegen trauert."

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Barack Obama, 44. Präsident der USA: "Als zweite Frau, die jemals ins höchste Gericht des Landes ernannt wurde, war sie eine Kriegerin für die Gleichberechtigung der Geschlechter - und jemand, der glaubte, dass gleiches Recht vor dem Gesetz nur dann einen Sinn ergibt, wenn das für jeden einzelnen Amerikaner gilt."

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George W. Bush, 43. Präsident der USA: "Sie hat viele ihrer 87 Jahre dem Streben nach Gerechtigkeit und Gleichheit gewidmet - und sie hat mehr als eine Generation von Frauen und Mädchen inspiriert.

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Bill Clinton, 42. Präsident der USA: "Sie war eine großartige Richterin und eine wundervolle Person - eine brillante Juristin mit einem einfühlsamen Herzen, gesundem Menschenverstand, einer leidenschaftlichen Hingabe für Fairness und Gleichheit sowie einer grenzenlosen Tapferkeit im Angesicht ihrer eigenen Widrigkeiten." Clinton nominierte Bader Ginsburg 1993 als Richterin am Obersten Gericht der Vereinigten Staaten.

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Hillary Clinton, Juristin, Politikern und ehemalige Präsidentschaftskandidatin der US-Demokraten, schrieb auf Instagram: "Justice Ginsburg ebnete den Weg für so viele Frauen, mich eingeschlossen. Es wird nie wieder eine wie sie geben. Danke, RBG."

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Jimmy Carter, 39. Präsident der USA: "Als eine kraftvolle juristische Denkerin und entschlossene Verfechterin der Gleichheit der Geschlechter war sie während ihrer langen und bemerkenswerten Karriere ein Leuchtfeuer des Rechts."

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Alexandria Ocasio-Cortez, junge New Yorker Abgeordnete der US-Demokraten im Repräsentantenhaus, zeigte ich nach dem Tod von Bader Ginsburg bestürzt, aber auch kämpferisch: "Wir haben eine Gigantin verloren", schrieb sie auf Instagram, "aber ich will eines klar machen: Wir können - und wir müssen - kämpfen."

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Auch Kamala Harris, demokratische Senatorin von Kalifornien und Joe Bidens "running mate" für das Amt der Vizepräsidentin, gab sich in ihrer Trauerbotschaft auf Instagram kämpferisch: "Tonight we mourn, we honor, and we pray for Justice Ruth Bader Ginsburg and her family", schrieb sie. Aber es sei ebenso wichtig, sich erneut dem Kampf um ihr Vermächtnis zu verschreiben.

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EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen würdigte Ruth Bader Ginsburg als "Pionierin für Frauenrechte, Recht und Gesetz" gewürdigt. "Sie hat bewiesen, dass Frauen an alle Orte der Macht gehören, an denen Entscheidungen getroffen werden", erklärte die erste Chefin der EU-Kommission am Samstag auf Twitter. Ginsburgs Vermächtnis werde weiterhin viele Menschen inspirieren.

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