Schweiz Vier Soldaten bewusstlos in Panzer gefunden

Bei einer Übung des Schweizer Militärs am Simplonpass haben vier Männer eine Kohlenmonoxidvergiftung erlitten. Sie wurden mit Helikoptern gerettet.
Transportpanzer M113 (Symbolbild)

Transportpanzer M113 (Symbolbild)

Foto: GAETAN BALLY / picture alliance / KEYSTONE

Eine Übung im Süden des Landes wäre für vier Soldaten des Schweizer Militärs beinahe tödlich geendet. Die drei Rekruten und ein Unteroffizier wurden laut der Nachrichtenagentur dpa in der Nacht zum Dienstag mit schweren Kohlenmonoxidvergiftungen bewusstlos in ihrem Schützenpanzer am Simplonpass aufgefunden. Zuvor hatte der »Tages-Anzeiger«  berichtet.

Nach Armeeangaben mussten drei Soldaten an ein Beatmungsgerät angeschlossen werden. Der Zustand aller Soldaten ist laut einem Sprecher allerdings nicht lebensbedrohlich.

Die Soldaten wurden nach einer Übernachtung auf dem Gebirgspass von Kameraden gefunden. Ersten Erkenntnissen zufolge hatten sie den Motor laufen lassen, um zu heizen. Ob das Kohlenmonoxid vom Motor oder der Heizung kam, werde untersucht, so der Armeesprecher. Bei dem Panzer soll es sich der Nachrichtenseite »Blick.ch« zufolge um das leicht gepanzerte Transportmodell M113 handeln.

Insgesamt waren laut »Tages-Anzeiger« drei Helikopter und ein Krankenwagen im Einsatz. Die Schießübungen mit Kampfmunition auf dem Simplonpass sollen der Zeitung zufolge noch bis kommenden Dienstag fortgesetzt werden.

fek/dpa
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