Laut Aktivisten Angriff Israels tötet 14 proiranische Kämpfer in Syrien

Nach Angaben der syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte hat Israel erneut Ziele in Syrien angegriffen. Demnach kamen in der Nähe der Stadt Dair as-Saur 14 Kämpfer ums Leben.
Beschädigtes Auto in Homs, Syrien: Israel hat Aktivsten zufolge erneut Ziele in dem Bürgerkriegsland angegriffen

Beschädigtes Auto in Homs, Syrien: Israel hat Aktivsten zufolge erneut Ziele in dem Bürgerkriegsland angegriffen

Foto: Uncredited/ dpa

Bei einem israelischen Luftangriff im Osten Syriens sind nach Angaben von Aktivisten mindestens 14 Kämpfer proiranischer Milizen getötet worden. Die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte meldete, bei den Opfern handele es sich um Iraner oder Iraker. Israels Luftwaffe habe Stellungen von Iran-treuen bewaffneten Gruppen in der Nähe der Stadt Dair as-Saur bombardiert.

Am Montagabend hatte die staatliche syrische Nachrichtenagentur Sana berichtet, israelische Jets hätten auch Waffendepots in der Provinz Aleppo im Norden des Landes angegriffen. Die Luftabwehr des Landes sei aktiviert worden. Über eventuelle Opfer oder Schäden lagen zunächst keine Angaben vor. Die israelische Armee wollte die Berichte - wie in solchen Fällen üblich - nicht kommentieren.

Israel greift immer wieder Ziele in Syrien an, unter anderem zweimal in der vergangenen Woche. Das Land will so verhindern, dass sein Erzfeind Iran seinen dortigen Einfluss ausbauen kann.

Teheran gehört im syrischen Bürgerkrieg zu den wichtigsten Verbündeten der Regierung und unterstützt dort Milizen. Iran setzt dabei unter anderem auf Gruppen aus dem Irak, aber auch auf die libanesische Hisbollah. Gegen diese war in Deutschland in der vergangenen Woche ein Betätigungsverbot erlassen worden.

mfh/dpa
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