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Stimmenfang mit Taylor Swift Trump wollte mit KI-generierten Bildern Unterstützung von Swifties belegen

Wen würde Taylor Swift wählen? Die US-Demokraten träumen davon, die erfolgreichste Sängerin der Welt als Unterstützerin zu gewinnen, Republikaner fürchten genau das. Und Donald Trump sorgt für Konfusion.
Donald Trump: Hoffen auf den Swift-Effekt

Donald Trump: Hoffen auf den Swift-Effekt

Foto: Bing Guan / UPI Photo / IMAGO

In wenigen Monaten wird das Rennen ums Weiße Haus an den Wahlurnen entschieden. Im Kampf um die Gunst der Wählerinnen und Wähler fürchten die Republikaner wohl keine Person so sehr wie Taylor Swift . Als globaler Superstar könnte Swifts Zuspruch den Demokraten wichtige Stimmen bei jungen Menschen, Latinos und Schwarzen einbringen.

Das republikanische Lager streut deshalb mit einer Kombination aus Hartnäckigkeit und blühender Fantasie immer wieder Gerüchte: So behauptete etwa Fox-News-Moderator Jesse Watters, die Sängerin sei Teil einer psychologischen Operation des Pentagon zur Manipulation der öffentlichen Meinung und werde vom Weißen Haus benutzt, um Wahlvolk für die Demokraten zu mobilisieren.

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Nun hat Donald Trump selbst behauptet, die Unterstützung der Sängerin und ihrer Fans zu besitzen. »Ich akzeptiere!«, schrieb er zu einem Bild, das Taylor Swift in den Farben der amerikanischen Flagge gekleidet zeigt. »Taylor will, dass du für Donald Trump abstimmst« ist zudem auf dem Bild zu lesen. Zudem teilte der ehemalige Präsident Screenshots von Beiträgen zweier rechter X-Konten, die Fotos von Frauen zeigen, die Hemden mit dem Slogan »Swifties For Trump« tragen. Der Haken daran: Die Bilder sind offensichtlich KI-generiert. Lediglich eines der Bilder zeigte demnach eine Frau, die ein ähnliches Hemd trug, wie das »Forbes«-Magazin berichtet .

»Ein neuer Tiefpunkt«

Trumps Manöver kam in den sozialen Medien wie zu erwarten weniger gut an. »Selbst gemessen an den niedrigsten Maßstäben von Donald Trump, ist dies ein neuer Tiefpunkt«, schrieb etwa ein Nutzer auf X. »Alles, was er damit erreicht, ist, dass Taylor Swift sich zu einer Stellungnahme genötigt sieht, und das wird weder ihm noch seiner stagnierenden Wahlkampagne guttun.« Ein anderer Nutzer bemerkte: »Bro, sie mag dich nicht, und sie wird dafür sorgen, dass jeder das weiß.«

Ob der Megastar tatsächlich die demokratische Präsidentschaftskandidatin unterstützt, ist unklar. Gerüchten zufolge könnte sie gar auf dem Parteitag der Demokraten erscheinen. Swift selbst hat sich bislang noch nicht öffentlich dazu geäußert.

eru