Streit um Ägäis Türkische Kampfbomber überfliegen bewohnte griechische Inseln

Der Streit um Hoheitsrechte in der Ägäis zwischen den Nato-Ländern Türkei und Griechenland ist eskaliert. Türkische Kampfbomber flogen nach Angaben aus Athen über mehrere griechische Inseln.
Griechisches Kriegsschiff bei Übung in der Ägäis: Streit um Hoheitsrechte mit der Türkei (Archivbild aus dem Jahr 2020)

Griechisches Kriegsschiff bei Übung in der Ägäis: Streit um Hoheitsrechte mit der Türkei (Archivbild aus dem Jahr 2020)

Foto: Uncredited / AP

Die Türkei setzt im Konflikt mit Griechenland um die Hoheitsrechte in der Ägäis auf Provokation: Zwei türkische F-16-Kampfbomber überflogen die griechischen Inseln Farmakonisi, Lipsi und Inousses. Zwei davon – Inousses und Lipsi – sind bewohnt.

Dies berichtete das griechische Staatsfernsehen unter Berufung auf das Verteidigungsministerium in Athen. Es sei zu Abfangmanövern mit griechischen Kampfbombern gekommen, hieß es.

Der Überflug des Territoriums eines Landes gilt als schwere Verletzung seiner Souveränität. Die EU hat wiederholt solche Aktionen seitens der Türkei verurteilt.

Gespräche zwischen den beiden Nachbarstaaten – darunter auch unter Vermittlung Berlins – sind bislang ohne Ergebnis geblieben. Athen will nach Informationen aus Kreisen der Regierung das Thema beim nächsten EU-Gipfel erörtern.

anr/dpa

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