Umstrittene Friedenspläne des Tech-Milliardärs Musk weist Meldung über Gespräch mit Putin zurück

Elon Musk widerspricht einem Bericht, demzufolge er seine Ukraine-Friedensvorschläge mit Wladimir Putin diskutiert habe. Er habe nur einmal und vor längerer Zeit mit dem Kremlherrscher gesprochen – über Raumfahrt.
Elon Musk (Aufnahme von 2020)

Elon Musk (Aufnahme von 2020)

Foto: Susan Walsh / AP

Tech-Milliardär Elon Musk hat einen Bericht zurückgewiesen, wonach er vor seinen kontroversen Friedensvorschlägen zum Ukrainekrieg direkt mit Kremlchef Wladimir Putin gesprochen habe. Das stimme nicht, schrieb Musk in einem Tweet am Dienstag. »Ich habe mit Putin nur einmal gesprochen und das war vor 18 Monaten«, ergänzte er. Dabei sei es um Raumfahrt gegangen. Musk ist nicht nur Chef des Elektroauto-Herstellers Tesla, sondern führt auch die Weltraumfirma SpaceX.

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Der 51-jährige Unternehmer hatte jüngst unter anderem einen Verzicht der Ukraine auf die von Russland annektierte Halbinsel Krim für ein Ende des Krieges und Volksabstimmungen in russisch besetzten Gebieten vorgeschlagen. Angesichts der russischen Aggression lösten die Ideen – die sich mit russischen Vorstellungen decken – viel Kritik aus.

Die Website »Vice« hatte nun unter Berufung auf die Politik-Beratungsfirma Eurasia Group berichtet, Musk habe vor den Tweets mit Putin gesprochen. Eurasia-Group-Chef Ian Bremmer verwies demnach in einer Aussendung an die Kunden der Firma auf Angaben von Musk selbst.

Russland hatte zuletzt nach völkerrechtswidrigen Volksabstimmungen die Annexion von vier besetzten Gebieten verkündet, die international nicht anerkannt wird. Musk schlug nach den Ukraine-Ideen auch vor, aus Taiwan eine »Sonderverwaltungszone« unter chinesischer Herrschaft zu machen, und löste damit Empörung bei der Regierung in Taipeh aus.

ktz/dpa
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