Russischer Gouverneur meldet Explosionen Dunkle Rauchwolken über dem Militärflugplatz in Belbek auf der Krim

Auf der Schwarzmeerhalbinsel Krim ist es nach russischen Angaben zu einem Unglück gekommen. Behörden zufolge sei dort ein Flugzeug bei der Landung von seinem Weg abgekommen. Munition soll explodiert sein.
Soldat 2014 am Flugplatz in Belbek: Explosionen registriert

Soldat 2014 am Flugplatz in Belbek: Explosionen registriert

Foto: BAZ RATNER/ REUTERS

Auf der von Russland annektierten ukrainischen Halbinsel Krim ist offenbar ein Flugzeug bei der Landung auf einem Militärflugplatz verunglückt. Auf Twitter kursieren Videos, die dunkle Rauchwolken über dem Militärflugplatz von Belbek in der Nähe der Stadt Sewastopol zeigen sollen.

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Ein anderes Video zeigt folgende kleinere Explosionen. Dabei handelt es sich womöglich um detonierende Munition.

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Der von Russland eingesetzte Gouverneur von Sewastopol, Michail Raswoschajew, schreibt bei Telegram , nach Angaben von Rettungskräften sei ein Flugzeug bei der Landung von der Landebahn abgekommen und habe Feuer gefangen. Eine »teilweise Munitionsexplosion« sei die Folge gewesen. Der Pilot habe sich retten können. Die Feuerwehr habe den Brand gelöscht, der Flugplatz sei nicht beschädigt worden.

Um was für eine Art von Flugzeug es sich handelt, ist nicht bekannt.

Ukrainisches Militär nahm russische Stützpunkte ins Visier

Dem ukrainischen Militär sind bereits mehrere Schläge auf Stützpunkte der russischen Luftwaffe auf der Krim gelungen. Im August etwa wurde der Militärflughafen bei Saki auf der Krim angegriffen. Der Militärflughafen Belbek bei Sewastopol gilt als einer der wichtigsten für das russische Militär.

Russland hat die Krim 2014 annektiert. Nach dem Vorbild versucht sich Moskau mithilfe einer Annexion nun auch vier weitere ukrainische Gebiete einzuverleiben. Russland kontrolliert diese nur teilweise.

ptz
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