Vereinte Nationen Libysche Konfliktparteien einigen sich auf Fahrplan für das Land

Es gibt Hoffnung auf Frieden in Libyen. Laut der Uno hat man sich in politischen Gesprächen auf Wahlen innerhalb der kommenden 18 Monate geeinigt.
Kämpfer in Libyen

Kämpfer in Libyen

Foto:

STR/EPA-EFE/Shutterstock

Bei den Gesprächen über eine Zukunft Libyens soll ein Durchbruch erzielt worden sein. Das sagte eine Gesandte der Uno. Die Teilnehmer in Tunis hätten sich auf Wahlen innerhalb der kommenden 18 Monate verständigt, kündigte die amtierende Libyen-Beauftragte Stephanie Williams an.

Empfohlener externer Inhalt
An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Facebook, der den Artikel ergänzt und von der Redaktion empfohlen wird. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen und wieder ausblenden.
Externer Inhalt

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

Zudem habe man sich auf einen Fahrplan verständigt, um die Institutionen des Landes zusammenzuführen. Den Gesprächen in Tunesien war im Oktober eine Vereinbarung der Bürgerkriegsparteien auf eine Waffenruhe vorausgegangen.

Williams sagte auch, die "abscheuliche Ermordung" der Dissidenten-Anwältin Hanan al-Barassi in der östlichen Stadt Bengasi am Dienstag habe gezeigt, dass es in ganz Libyen eine Krise der Verantwortlichkeit gebe.

Das an Öl- und Gasvorkommen reiche Land war nach dem Sturz des Machthabers Muammar Gaddafi 2011 ins Chaos gestürzt. Libyen ist seitdem geprägt von politischen, regionalen und ideologischen Spaltungen zwischen den bewaffneten Fraktionen. Außerdem kommen immer wieder ausländische Mächte mit Waffen und Söldnern ins Land. Daher bleiben viele Libyer den Friedensbemühungen skeptisch gegenüber.

svv/Reuters
Die Wiedergabe wurde unterbrochen.