"The Rising" Bruce Springsteen widmet Joe Biden 18 Jahre alten Song

Nach dem Tod des Afroamerikaners George Floyd hatte sich Rockstar Bruce Springsteen bereits kritisch über US-Präsident Trump geäußert. Jetzt unterstützt er dessen Gegenkandidaten Joe Biden.
Bruce Springsteen bei einem Konzert im November 2019

Bruce Springsteen bei einem Konzert im November 2019

Foto: Greg Allen/ AP

Mit seinem Song "The Rising" wirft sich Bruce Springsteen für die US-Demokraten in den Wahlkampf. Pünktlich zum Wahlkonvent der Partei schaltete der von Millionen Fans als "The Boss" verehrte Rockmusiker aus New Jersey ein politisches Video frei. Es zeigt nicht den inzwischen 70-jährigen Springsteen, sondern Szenen der Präsidentschaft des Republikaners Donald Trump - und am Ende den demokratischen Kandidaten Joe Biden mit den Worten "There is not a single thing we can't do if we do it together" ("Es gibt nichts, was wir nicht schaffen können, wenn wir es gemeinsam machen").

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"The Rising" (übersetzt: Der Aufstieg) ist der Titelsong eines Springsteen-Albums von 2002, das der Musiker ("Born To Run", "Born In The U.S.A.") unter dem Eindruck der Terroranschläge des 11. September 2001 schrieb - als Trost für eine traumatisierte US-Bevölkerung. Springsteen gilt schon seit Jahrzehnten als Anhänger der Demokraten.

Der Sänger hatte sich nach dem Tod des Afroamerikaners George Floyd durch brutale Polizeigewalt im Mai äußerst kritisch zu Trump und seiner dreieinhalbjährigen Regierungszeit geäußert. Das neue Video zu Springsteens Hymne zeigt nun Bilder des aktuellen politischen Geschehens: Der Kampf gegen die Corona-Pandemie oder gegen Rassismus - sowie Szenen der Solidarität vieler Amerikaner.

Rock-Kollege Neil Young distanziert sich von Trump

Erst vor wenigen Tagen hat der kanadisch-amerikanische Rocksänger Neil Young (74, "Heart of Gold") seine kämpferische Ablehnung Trumps in einem neuen Video dokumentiert. Er singt darin den 14 Jahre alten Song "Lookin' For A Leader", den er mit neuem Text zum Angriff auf den republikanischen US-Präsidenten umgeschrieben hat. Auch dieses Video war als Appell zu verstehen, am 3. November die oppositionellen US-Demokraten und Biden zu wählen.

bah/dpa
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