+++ Newsblog zur US-Wahl +++ Biden besucht Grab seines Sohnes

Mit einem Besuch in der Kirche und am Grab seines 2015 verstorbenen Sohnes Beau ist Joe Biden in den Election Day gestartet. In seiner Heimatstadt Scranton wendet er sich nochmals an Unterstützer. Der Überblick.
Joe Biden am Grab von Sohn Beau

Joe Biden am Grab von Sohn Beau

Foto: ANGELA WEISS / AFP

Nichts mehr verpassen: Alle Entwicklungen und die wichtigsten Hintergründe zur US-Präsidentschaftswahl finden Sie auf unserer Themenseite.

Der "Election Day" läuft an der US-Ostküste bereits seit einigen Stunden, die Schließung der Wahllokale rückt näher. Und damit womöglich auch die ersten Ergebnisse.

Ab sofort können Sie die Wahlnacht in unserem Live-Ticker verfolgen. SPIEGEL-Redakteur Marius Mestermann und unsere Korrespondenten in den USA informieren Sie dort im Minutentakt über die neuesten Entwicklungen.

Weißes Haus von Zäunen umgeben, "nur" 250 Gäste auf Trumps Wahlparty

17.52 Uhr: Um Präsident Donald Trump vor möglichen Ausschreitungen nach den US-Wahlen zu schützen, sind in Washington D.C. vorsorglich weitere Vorkehrungen getroffen worden. Um das Weiße Haus wurden in der vergangenen Nacht Zäune aufgestellt. Eine akute Bedrohung gebe es derzeit laut den lokalen Behörden nicht, berichtet der Sender CNN. Die Zäune sollen nicht überklettert werden können.

Foto: LEAH MILLIS / REUTERS

Der US-Präsident hatte angekündigt, den Wahlabend im Weißen Haus verbringen. Das wird er nun allerdings in kleinerer Gesellschaft, als zunächst geplant. Laut CNN sollen nun nur noch 250 Personen die Wahlparty besuchen. Angekündigt waren anfangs noch bis zu 400 Gäste.

Angesichts der noch immer im Land grassierenden Corona-Pandemie könnte das Event im Weißen Haus erneut zu einem Superspreader-Event werden. Zuletzt hatte es bei einer Veranstaltung im Weißen Haus im Oktober zahlreiche Corona-Infektionen gegeben - auch Trump selbst steckte sich dort an. Auch auf seine Wahlkampfevents mit Hunderten, dicht gedrängten Fans sollen laut einer Modellrechnung Tausende Corona-Fälle zurückgehen.

Die ersten Stunden der US-Wahl in Bildern

17.31 Uhr: Die US-Präsidentschaftswahl 2020 läuft! Die ersten Menschen gaben bereits in der Nacht ihre Stimmen ab. Inzwischen sind die Wahllokale in zahlreichen Bundesstaaten geöffnet - und es zeichnet sich eine Rekord-Beteiligung ab. Die bisherigen Impressionen haben wir in einer Bilderstrecke zusammengefasst.

Warum es am Dienstag noch keinen Sieger geben könnte

17.21 Uhr: Wie war das noch mit dem US-Wahlsystem? Und warum ist das Ergebnis dieses Mal besonders ungewiss? Was Sie zur US-Wahl wissen müssen, haben wir kurz vor Wahlschluss in einem Video-Explainer zusammengefasst.

DER SPIEGEL

US-Generäle versprechen absolute Zurückhaltung des Militärs

17.14 Uhr: Führende Köpfe des US-Militärs haben in einer vertraulichen Videokonferenz mit Medienvertretern zugesichert, dass das Militär sich in keiner Weise in die Präsidentschaftswahl einmischen werde. Das berichtet das Nachrichtenportal "Axios" unter Berufung auf Teilnehmer der Konferenz.

Sollten uniformierte Mitglieder der Nationalgarde am Wahltag in einzelnen Bundesstaaten zu sehen sein, sei dies auf Geheiß der jeweiligen Gouverneure erfolgt, sagte der Vorsitzende des Generalstabs der US-Streitkräfte, Mark Milley.

Joe Biden hatte in der Vergangenheit gesagt, er sei "absolut überzeugt", dass das Militär notfalls einschreiten würde, um US-Präsident Donald Trump bei einer Wahlniederlage aus dem Weißen Haus zu eskortieren. Ein Einsatz des Militärs wäre eine Zäsur. Wie angespannt die Stimmung in den USA vor der Wahl ist, zeigen indes die Vorbereitungen in den größten Städten des Landes.

Dieses Geschäft in Manhattan, New York City, wappnete sich mit Sperrholzplatten gegen mögliche Ausschreitungen nach der US-Präsidentschaftswahl (Foto vom Montag)

Dieses Geschäft in Manhattan, New York City, wappnete sich mit Sperrholzplatten gegen mögliche Ausschreitungen nach der US-Präsidentschaftswahl (Foto vom Montag)

Foto: CAITLIN OCHS / REUTERS

Wahlmaschinen in Bezirk in Georgia nach Ausfall wieder einsatzbereit

17 Uhr: Im Spalding County, Georgia, hat es offenbar Probleme mit den Wahlcomputern gegeben. Das berichten die Sender Fox und CNN übereinstimmend. In dem Bezirk südlich der Stadt Atlanta gab es demnach wegen der Ausfälle zwischenzeitlich lange Warteschlangen. 

Inzwischen sind die Probleme aber offenbar behoben. "Alle Wahlstationen laufen jetzt wieder", zitierte CNN aus einem Facebook-Post des Bezirks. Demnach hatte Trump im Spalding County bei der letzten Wahl deutlich mehr Stimmen erhalten als Hillary Clinton.

Frühaufsteher: Wähler im Bartow County in Georgia

Frühaufsteher: Wähler im Bartow County in Georgia

Foto: Branden Camp / AP

US-Börsen legen kräftig zu

16.30 Uhr: Die US-Aktienmärkte haben am Tag der mit Spannung erwarteten US-Präsidentschaftswahl ihre Vortagesgewinne ausgebaut. Der Dow Jones Industrial stieg am Dienstag im frühen Handel um 2,1 Prozent auf 27.502 Punkte zu. Der marktbreite S&P 500 gewann 1,8 Prozent auf 3371 Punkte. Der technologielastige Nasdaq rückte um 1,7 Prozent auf 11.274 Zähler vor.

Laut Analyst Michael Hewson vom Handelshaus CMC Markets wäre ein klares Wahlergebnis in den USA das ideale Szenario für die Märkte. Angesichts der Umfragen wäre das derzeit eine sogenannte Blaue Welle – also die Eroberung des Präsidentenamtes und des Senats durch die Demokraten.

Unter einem künftigen Präsidenten Biden könnten Anleger in der ersten Jahreshälfte 2021 auf Maßnahmen zur Belebung der Wirtschaft und Investitionen hoffen. Technologiefirmen müssten sich dann allerdings auf eine stärkere Regulierung ihrer Geschäfte sowie höhere Steuern einstellen.

Biden verbringt Wahltag in seiner Heimatstadt Scranton und in Philadelphia

16.00 Uhr: Joe Biden hat den Election Day am frühen Morgen mit einem Kirchenbesuch gestartet – kurz darauf ging es zum Grab seines Sohnes Beau in Wilmington, Delaware. Beau Biden war 2015 an einem Hirntumor gestorben.

Der Demokrat wird am Tag der Wahl von seiner Frau Jill und seinen Enkelinnen Finnegan und Natalie begleitet. Von Wilmington flog Biden in seine Heimatstadt Scranton in Pennsylvania. Später soll er laut der Nachrichtenagentur AP noch in der Großstadt Philadelphia mit Wählern aufeinandertreffen.

"Die Mittelklasse hat dieses Land gebaut, nicht die Wall Street", sagte Biden in Scranton. Er sprach mit einer Maske durch ein Megafon. Der Demokrat wuchs in der Arbeiterstadt Scranton auf und ging dort bis zur vierten Klasse in die Schule. Dort habe er "all seine Grundwerte" gelernt, sagte Biden nun vor Anhängern.

Robocalls versuchten offenbar millionenfach, US-Bürger vom Wählen abzuhalten

15.54 Uhr: US-Wähler wurden in Millionen computergesteuerten Anrufen davor gewarnt, das Haus zu verlassen, berichtet die "Washington Post". Eine weibliche Computerstimme gab an, es handele sich um einen "Testanruf". Dann ermahnte sie die Menschen zweimal daheimzubleiben. Zwar erwähnte die Stimme nicht explizit die US-Präsidentschaftswahl, dennoch verstanden einige der Empfänger der Anrufe diese in einem solchen Zusammenhang.

US-Heimatschutzministerium hat keine Hinweise auf erfolgreiche Einmischung aus dem Ausland

15.30 Uhr: Das US-Heimatschutzministerium hat nach eigenen Angaben keine Hinweise darauf, dass die aktuelle Präsidentschaftswahl aus dem Ausland erfolgreich gestört worden ist. Das sagte der interimsmäßige Leiter der Behörde, Chad Wolf laut der Nachrichtenagentur Reuters.

"Wir haben keine Anzeichen dafür, dass ein ausländischer Akteur bei dieser Wahl erfolgreich Stimmen kompromittiert oder manipuliert hat", sagte Wolf bei einer Onlinepressekonferenz. Sorgen über ausländische Einflussnahme gibt es seit der vorherigen Wahl aus dem Jahr 2016.

Damals hatten russische Hacker Tausende Mails von einem E-Mail Server der demokratischen Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton öffentlich gemacht. Mit der Veröffentlichung sollte Clinton bloßgestellt werden.

Trump will Wahlsieg nur erklären, "wenn es ein Sieg ist"

15.20 Uhr: Nach Befürchtungen, Donald Trump könne eine Wahlniederlage womöglich nicht akzeptieren, schlägt der US-Präsident nun mildere Töne an. Er werde einen Wahlsieg nur dann erklären, "wenn es wirklich einen Sieg gibt", sagte Trump dem US-Sender Fox.

"Es gibt keinen Grund, Spiele zu spielen", sagte Trump. Er sehe für sich eine "sehr solide" Chance, zu gewinnen. Das machte er auch an den Menschenmassen fest, die es zuletzt bei seinen Wahlkampfauftritten gegeben habe, sagte Trump.

Er wolle im Laufe des Tages mit Menschen telefonieren, die sich ihm gegenüber "sehr loyal" verhalten hätten, und seinem Wahlkampfteam einen Besuch abstatten, sagte der Präsident.

Immer mehr Wahllokale geöffnet

14.55 Uhr: In den USA sind mit fortschreitender Uhrzeit immer mehr Wahllokale geöffnet. Seit 6 Uhr Ortszeit läuft die Wahl in den Bundesstaaten New York, New Jersey und Connecticut, seit 6.30 Uhr in Ohio und North Carolina und seit 7 Uhr auch in Florida, Pennsylvania und Michigan. Vor einigen Lokalen bildeten sich lange Schlangen.

Allein durch die Briefwahlstimmen zeichnet sich bereits eine deutlich höhere Wahlbeteiligung ab als 2016, als Donald Trump gegen die Demokratin Hillary Clinton antrat. Fast 100 Millionen US-Bürger stimmten per Brief oder in vorab geöffneten Wahllokalen ab, wie das U.S. Elections Project berichtete. Das entspricht rund 70 Prozent der 2016 bei der Präsidentenwahl abgegebenen Stimmen

Weil sich die USA über mehrere Zeitzonen erstrecken, zieht sich die Öffnung der Wahllokale über mehrere Stunden.

Wie die Corona-Pandemie sich auf die Wahl auswirkt

14.24 Uhr: Was angesichts der Schlagzeilen rund um die beiden Kandidaten fast in Vergessenheit gerät: Die Corona-Fallzahlen in den USA sind erneut auf extrem hohem Niveau. Laut CNN  gibt es bei der diesjährigen Präsidentschaftswahl etliche Konzepte, die Neuinfektionen in den Wahllokalen oder in den Schlangen davor verhindern sollen – denn nicht überall gibt es eine Maskenpflicht.

Im Bundesstaat Ohio werden demnach Masken an diejenigen verteilt, die keine dabei hätten. In New Hampshire gibt es dagegen eine separate Schlange für Wähler, die keine Maske aufsetzen wollen. Andernorts ist das Personal in den Wahllokalen durch Plexiglasscheiben von den Wählern getrennt.

Besonders gründlich gehen dem Sender zufolge die Wahlhelfer in Denver in Colorado vor: Hier werden alle Flächen, die von den Wählern berührt werden, desinfiziert.

DER SPIEGEL

Worauf sich die Welt gefasst machen muss

14 Uhr: Der US-Wahlkampf dauert gefühlt seit einer Ewigkeit, nun ist der Tag der Entscheidung da. Zumindest in der Theorie: Die letzten Wähler werden ihre Stimmen abgeben – nur ob es schon in der Nacht einen Gewinner geben wird, ist ungewiss. Doch wie geht es dann weiter?

Die SPIEGEL-Korrespondenten Roland Nelles und Marc Pitzke haben drei mögliche Szenarien zusammengestellt. Lesen Sie hier den ganzen Text.

Greta Thunberg ruft Anhänger in den USA zur Wahl auf

13.54 Uhr: Klimaaktivistin Greta Thunberg hat ihre Unterstützer in den Vereinigten Staaten zum Wählen aufgerufen. "Heute haben viele von euch die Gelegenheit, eine Wahl zu treffen", schrieb die Schwedin auf Twitter. Dies werde Auswirkungen für Milliarden Menschen auf der ganzen Welt sowie unzählige künftige Generationen haben. "Jede Wahl ist eine Klimawahl", so Thunberg.

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Die US-Wahl wird nicht nur als richtungsweisend für die Vereinigten Staaten, sondern auch für die internationale Klimapolitik betrachtet. Amtsinhaber Donald Trump und Herausforderer Joe Biden haben in der Hinsicht völlig unterschiedliche Auffassungen.

Trump hat viele Umwelt- und Klimaschutzrichtlinien zurückgefahren und sein Land aus dem Pariser Weltklimaabkommen herausgeführt – der Austritt wird in der Nacht zu Mittwoch unabhängig vom Wahlausgang automatisch wirksam.

Biden will den Schritt rückgängig machen. Er hat im Wahlkampf ebenso angekündigt, die US-Wirtschaft bis 2050 klimaneutral zu machen.

Biden könnte sich vor offiziellem Ergebnis zum Sieger erklären

13.40 Uhr: Joe Biden könnte sich bereits vor dem Endergebnis der US-Wahl als Präsident ans Volk wenden. Wie das Nachrichtenportal "Axios " unter Berufung auf Mitglieder aus Bidens Team berichtet, werde Biden als neuer Anführer zu den US-Amerikanern sprechen, sollten die Medien ihm rechnerisch einen Wahlsieg bescheinigen. Biden werde dies auch dann tun, wenn Amtsinhaber Donald Trump das Ergebnis juristisch anfechte, schreibt "Axios".

Er werde dann eine Regierung bilden und sich nicht von Trump aufhalten lassen. Laut "Axios" findet sich ein möglicher Hinweis auf die Ansprache bereits in Bidens Terminkalender. Biden "werde sich in der Wahlnacht in Wilmington, Delaware an die Nation wenden", heißt es dort.

Bei der Besetzung der Regierungsposten könnte es dem Nachrichtenportal zufolge schnell gehen. Biden habe "Blaupausen" für die Besetzung jeder einzelnen Behörde. Donald Trump hatte wiederholt angedeutet, das Ergebnis der Wahl bei einer Niederlage womöglich nicht anerkennen zu wollen. Trump wiederholt seit Monaten ohne jeden Beleg, die Briefwahl in den USA sei für Manipulationen besonders anfällig.

Unterstützung für Trump in Nigeria

13.15 Uhr: Auch der US-Präsident hat derweil Unterstützer und Fans in Übersee gewonnen. In der Stadt Onitsha im Osten Nigerias veranstalteten Dutzende Menschen laut der Nachrichtenagentur Reuters Ende Oktober einen Demo-Zug für Donald Trump. Der Aufzug wurde demnach von einer christlichen Organisation veranstaltet.

Trump-Unterstützer in Nigeria am 25. Oktober

Trump-Unterstützer in Nigeria am 25. Oktober

Foto: Samuel Anyaegbu / Living Christ Mission / REUTERS

Seine Fans trugen dabei T-Shirts mit dem Konterfei und den Mottos des Präsidenten, schwenkten die Fahnen der USA, der US-Republikaner und Nigerias.

Dass die Unterstützung ausgerechnet aus Afrika kommt, überrascht. Trump hatte Teile Afrikas in Vergangenheit als "Dreckslöcher" bezeichnet.

Laut Reuters wird der US-Präsident von vielen Menschen auf dem Kontinent aber dennoch wegen seines Führungsstils bewundert. 58 Prozent der Nigerianer gaben laut einer Umfrage an, Vertrauen in Trump zu haben, berichtete Reuters.

Inder zerbrechen Kokosnüsse für Sieg von Kamala Harris

13 Uhr: Rund 200 Inder haben im Heimatdorf des indischen Großvaters von Kamala Harris für ihren Sieg gebetet. Im Tempel im südindischen Thulasendrapuram hätten sie mehrere Kokosnüsse zerbrochen, ein gängiges Ritual, das Glück bringen solle, sagte der Tempelverwalter der Nachrichtenagentur dpa. Währenddessen hätten Priester Milch über die lokale Gottheit Aiyanar gegossen und Mantras gesungen.

Harris tritt gemeinsam mit dem demokratischen Präsidentenkandidaten Joe Biden gegen den republikanischen Amtsinhaber Donald Trump und Vizepräsident Mike Pence an. Harris Mutter stammte aus Indien, ihr Vater aus Jamaika. Die 56-Jährige sagte immer wieder, dass ihre inzwischen verstorbene Mutter den größten Einfluss auf ihr Leben gehabt habe.

Harris' indische Familie habe den Tempel oft bei Hochzeiten und anderen speziellen Ereignissen besucht, sagte ihre Tante Sarala Gopalan dem indischen Fernsehsender NDTV . Sie würde versuchen, ihn jedes Jahr zu besuchen und für die Familie zu beten. Dieses Jahr hätte dies wegen Corona aber nicht geklappt.

An der Ostküste öffnen die ersten Bundesstaaten ihre Wahllokale

12:45 Uhr: Im Osten der USA sind die ersten Wahllokale zur persönlichen Stimmabgabe geöffnet worden. Nachdem in zwei kleinen Orten in New Hampshire bereits um Mitternacht (Ortszeit) abgestimmt worden war, machten nun auch die Wahllokale in größeren Städten und Kommunen auf. Um 6 Uhr Ortszeit (12 Uhr MEZ) öffneten etwa viele in New York, New Jersey, Connecticut, Virginia, Indiana und Kentucky. Vor einigen Lokalen bildeten sich lange Schlangen, wie in Posts auf Twitter zu sehen war.

Hier sind zwei Bilder aus Brooklyn, New York:

Und ein Video aus dem Swing State Pennsylvania:

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Weil sich die USA über mehrere Zeitzonen erstrecken, zieht sich die Öffnung der Wahllokale am Wahltag über mehrere Stunden. Nach den ersten Wahllokalen im Osten folgen die Staaten im Zentrum des Landes. Im Westküstenstaat Kalifornien öffnen die Wahllokale um 7 Uhr Ortszeit (16 Uhr MEZ). Hawaii und Alaska sind die Schlusslichter: Hier können die Wähler ihre Stimme von 18 Uhr MEZ am Dienstag bis 6 Uhr am Mittwochmorgen abgeben, auf den Aleuten noch eine Stunde länger.

Viele Wähler haben aber schon gewählt. Fast 100 Millionen US-Bürger stimmten schon vor dem Wahltag per Brief oder in vorab geöffneten Wahllokalen ab, wie das "U.S. Elections Project" berichtete. Das entspricht rund 70 Prozent der im Jahr 2016 bei der Präsidentenwahl abgegebenen Stimmen.

Obama nennt Trump "zweitklassigen Diktator"

11.50 Uhr: Ex-US-Präsident Barack Obama ist am Montagabend (Ortszeit) bei einem Wahlkampfevent in Miami noch einmal in die Offensive gegen seinen Amtsnachfolger gegangen. Obama kritisierte, dass Trump das Wahlergebnis bereits im Vorfeld anzweifle. Trump könne womöglich seinen Sieg erklären, bevor alle Stimmen ausgezählt seien, warnte Obama.

"Das ist etwas, was ein zweitklassiger Diktator macht", sagte der 59-Jährige. Wer an die Demokratie glaube, wolle, dass jede Stimme gezählt werde. Würde sich ein Demokrat so verhalten wie Trump, könne er ihn nicht unterstützen, sagte Obama. Der Ex-Präsident hatte Joe Biden an verschiedenen Orten beim Wahlkampf unterstützt.

Corona-Task Force Chefin Birx greift Trump an

11.40 Uhr: Die Trump-Beraterin und Ärztin Deborah Birx hat die US-Regierung kurz vor der Wahl zu drastischeren Maßnahmen im Umgang mit der Corona-Pandemie in den USA aufgefordert.

"Wir treten in die beunruhigendste und tödlichste Phase dieser Pandemie ein, die zu einer steigenden Sterblichkeit führt", heißt es nach Informationen der "Washington Post" in einem internen Bericht an das Weiße Haus. Angesichts der aktuellen Lage seien "viel aggressivere Maßnahmen" notwendig.

Birx, die auch die Coronavirus-Task Force des Weißen Hauses koordiniert, widerspricht der Politik des US-Präsidenten in dem Bericht laut "Washington Post" in vielen Punkten.

So warnt sie etwa ausdrücklich vor großen Veranstaltungen, wie Trump sie im Wahlkampf mit Hunderten Teilnehmern durchführte. Die steigenden Infektionszahlen seien, anders als von Trump behauptet, nicht auf mehr Tests zurückzuführen. In vielen Regionen, in denen die Fallzahlen stiegen, würde nicht mehr oder sogar weniger getestet.

Auch der US-Gesundheitsexperte Anthony Fauci hatte immer wieder vor einer gefährlichen Entwicklung der Pandemie gewarnt. "Uns steht eine ganze Menge Leid bevor", sagte er der "Washington Post" am Freitag.

In den USA sind bereits mehr als 231 000 Menschen in Verbindung mit dem Coronavirus gestorben - mehr als in jedem anderen Land der Welt. Knapp 9,3 Millionen Menschen haben sich infiziert. Die USA liegen damit nach Angaben der Johns Hopkins Universität vor Indien und Brasilien an der Spitze. Das Thema hatte auch den Wahlkampf dominiert.

US-Präsident holt bei britischen Wettanbietern auf

11.10 Uhr: Britische Wettanbieter sehen kurz vor der US-Präsidentschaftswahl wieder etwas bessere Chancen für Amtsinhaber Donald Trump. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters.

Beim Anbieter Betfair Exchange wurde Trumps Chance auf einen erneuten Sieg demnach am Dienstag mit 39 Prozent bewertet - ein Plus von vier Prozentpunkten. Herausforderer Joe Biden verlor entsprechend an Boden. Seine Siegchance wird nun mit 61 Prozent bewertet.

Bei Betfair sorgt die US-Wahl offenbar für gewaltige Umsätze. 300 Millionen Pfund wurden der Plattform zufolge bereits verwettet, bis zu 400 Millionen könnten es noch werden. Es wäre doppelt so viel, wie bei der vergangenen US-Wahl. Eine Person hat demnach 1,3 Millionen Pfund gesetzt – allerdings auf Joe Biden.

Auch der Wettanbieter Smarkets liegt die Prognose für einen Sieg Trumps momentan bei 38 Prozent. Bei der Wahl gegen Hillary Clinton vor vier Jahren war das noch deutlich anders. Die Siegchancen Trumps schätzten die Wettstuben damals noch mit durchschnittlich 17 Prozent äußerst gering ein. Trump siegte dennoch.

Trump rechnet mit leichtem Sieg in Michigan

11 Uhr: US-Präsident Donald Trump geht offenbar davon aus, dass er die Wahl im Bundesstaat Michigan für sich entscheiden kann. "Wir werden Michigan so leicht gewinnen", gab sich Trump bei einem abschließenden Wahlkampfevent in der Stadt Grand Rapids siegesgewiss.

Eine Einschätzung, mit der Trump derzeit allein ist – selbst der konservative Sender Fox News  nannte die Vorhersage "kühn". Laut dem US-Umfrageportal FiveThirtyEight  lag Trump in dem Bundesstaat bei fast allen Umfragen zurück – teils deutlich.

Trump hatte seine Wahlkampftournee laut Fox bereits beim Duell gegen die Demokratin Hillary Clinton in Grand Rapids beendet. Damals gewann er – trotz zahlreicher anderslautender Prognosen.

Wahlbehörden jenseits der Belastungsgrenze

10.35 Uhr: Per Brief abgegebene Stimmen könnten die US-Präsidentschaftswahl in einigen Bundesstaaten, etwa Pennsylvania, entscheiden – und damit die gesamte US-Wahl. (Lesen Sie hier, warum das so ist.) Bis alle eingesandten Wahlunterlagen ausgewertet sind, könnte es jedoch dauern.

Donald Trump ist darüber wenig erfreut, er drängt auf ein schnelles Ergebnis. Rechtlich problematisch ist die mancherorts hingezogene Auszählung jedoch vorerst nicht: Das Oberste Gericht widersprach vergangene Woche der örtlichen Regelung nicht, wonach Briefwahlunterlagen in Pennsylvania auch noch bei einem Eintreffen drei Tage nach der Wahl an diesem Dienstag gezählt werden können.

Die lokalen Wahlbehörden arbeiten vielerorts dennoch längst jenseits ihrer Belastungsgrenze. SPIEGEL-Reporterin Alexandra Rojkov hat den Wahlleiter eines Bezirks in Pennsylvania getroffen. Er sagt: "Ich bete dafür, dass das Ergebnis eindeutig ausfällt."

US-Wahl laut Ajatollah Khamenei ohne Auswirkung auf Irans Politik

10.15 Uhr: Der Wahlausgang in den USA wird nach den Worten des obersten iranischen Führers keine Auswirkungen auf die zukünftige Politik Irans gegenüber Washington haben. "Die Politik Irans im Zusammenhang mit den USA ist vorkalkuliert und klar ... wer auch immer in den USA Präsident werden sollte, wird diese Politik nicht beeinflussen", sagte Ajatollah Ali Khamenei im iranischen Staatsfernsehen. Nach der iranischen Verfassung hat Khamenei das letzte Wort in allen strategischen Belangen.

Beobachter glauben dennoch, dass Iran auf eine Wahlniederlage von Präsident Donald Trump und einen Sieg des Demokraten Joe Biden hofft. Präsident Hassan Ruhani und sein Außenminister Mohammed Javad Zarif hatten angedeutet , dass Iran durchaus bereit sei, Verhandlungen mit den USA zu führen, sobald die zum Wiener Atomabkommen von 2015 zurückkehren sollten.

Trump hat mit dem Ausstieg aus dem Atomdeal und der Verhängung neuer Sanktionen Iran in die schlimmste Wirtschaftskrise seiner Geschichte geführt.

Miniwahlkreis Dixville Notch hat ausgezählt – alle fünf Stimmen für Biden

9.32 Uhr: Im Dorf Dixville Notch im Nordosten der USA startet traditionsgemäß die Präsidentschaftswahl in den USA – und das Ergebnis liegt bereits vor. Die nur fünf wahlberechtigten Einwohner gaben innerhalb weniger Minuten ihre Stimmen im Wahllokal ab, berichtet die Nachrichtenagentur AP.

Auch die Auszählung erfolgte geschwind: Alle fünf Stimmen entfielen demnach auf den Präsidentschaftskandidaten Joe Biden von den oppositionellen Demokraten, Amtsinhaber Donald Trump ging leer aus.

Wenige Kilometer südlich, im Örtchen Millsfield, sah das Ergebnis laut AP jedoch anders aus. Hier gewann Donald Trump mit 16 Stimmen – Biden erhielt fünf.

Normalerweise drängen sich Medienvertreter in Dixville Notch, um live vom Startschuss zu den US-Wahlen zu berichten. Das Dorf läutet die Abstimmung seit 60 Jahren ein. Wegen der Corona-Pandemie ist der große Auflauf in diesem Jahr allerdings nicht möglich.

Dax vor US-Wahl im Aufwärtstrend

9.29 Uhr: Am Tag der Präsidentschaftswahl in den USA stehen die Zeichen am deutschen Aktienmarkt weiter auf Erholung. Der Dax rückte wenige Minuten nach der Eröffnung um rund 0,7 Prozent auf 11.867 Punkte vor.

Anleger hoffen auf ein klares Wahlergebnis in den Vereinigten Staaten. Alles andere würde erhöhte Unsicherheit bedeuten und wäre deshalb erst einmal schlecht für die Märkte, hieß es aus dem Handel.

Am Montag war der Dax bereits um zwei Prozent gestiegen, nachdem er in der Vorwoche im Zuge der Verschärfung der Coronakrise fast neun Prozent verloren hatte. Der MDax der 60 mittelgroßen Börsentitel legte am Morgen ebenfalls um rund ein Prozent auf 26.340 Punkte zu. Das Leitbarometer der Eurozone, der EuroStoxx 50, gewann 0,7 Prozent.

Was von Trump bleibt – selbst wenn er gehen muss

9.20 Uhr: Er schmähte politische Gegner, stieß internationale Partner vor den Kopf und verkörperte die Spaltung der amerikanischen Gesellschaft wie wohl kaum ein Präsident vor ihm. Doch was bleibt von Donald Trump, selbst wenn er die Wahl gegen seinen demokratischen Herausforderer Joe Biden verlieren sollte? Lesen Sie hier die SPIEGEL-Titelstory.

Zahl wahlberechtigter US-Bürger in Deutschland minimal gestiegen

9.10 Uhr: In Deutschland leben mehr als 141.000 Menschen, die in den USA wahlberechtigt sind. Mindestens ein knappes Drittel von ihnen habe zusätzlich auch die deutsche Staatsbürgerschaft. Das berichtet die Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf Daten des Statistischen Bundesamts.

Die Zahl der wahlberechtigten US-Bürger in Deutschland ist damit seit der Präsidentschaftswahl 2016 leicht gestiegen. Damals waren es 140.000 Menschen, 2012 waren es 104.000.

Fast 70 Prozent der in Deutschland lebenden US-Wahlberechtigten sind Eingewanderte der ersten Generation, eine knappe Mehrheit von 58 Prozent ist männlich. In Deutschland stationierte US-amerikanische Soldaten und Diplomaten sowie deren Angehörige sind hierzulande nicht meldepflichtig und werden damit von der Statistik nicht erfasst.

127.000 aus Autos abgegebene Stimmen in Texas bleiben gültig

8:40 Uhr: Die Republikaner sind im US-Bundesstaat Texas mit dem Versuch gescheitert, rund 127.000 Stimmzettel für ungültig erklären zu lassen, die Wähler direkt aus ihren Autos heraus abgegeben haben. Die Stimmen wurden im Harris County abgegeben, das als eher den Demokraten zugeneigt gilt. Die Wahlbehörde von Harris County hatte angesichts der Coronakrise zusätzlich Zelte neben Wahllokalen aufstellen lassen, in denen Autofahrer ihre Stimmzettel abgeben konnten, ohne die Fahrzeuge zu verlassen. Die Republikaner hatten in ihrer Klage unter anderem argumentiert, dass es für das Verfahren keine gesetzliche Grundlage gebe. Der Richter ließ die Klage nicht zu, weil er die Republikaner nicht als Geschädigte anerkannte. Zugleich machte er aber deutlich, dass er auch in der Sache gegen eine Annullierung der Stimmzettel entschieden hätte - weil dies nicht im öffentlichen Interesse wäre. 

Wahltag in USA eröffnet – kleine Orte in New Hampshire stimmen ab

6.00 Uhr: Mit Abstimmungen in kleinen Orten im Bundesstaat New Hampshire hat um Punkt Mitternacht (Ortszeit) der Wahltag in den USA begonnen. Das erste Ergebnis wird aus dem Dorf Dixville Notch erwartet, das schon seit 1960 stets zu Beginn der "Geisterstunde" votiert. Hier gibt es weniger als ein Dutzend registrierte Wähler, sodass gleich nach der Stimmabgabe ausgezählt wird. Auch in dem kleinen Örtchen Millsfield wird traditionell um Mitternacht (Ortszeit) abgestimmt. Im Ort Hart's Location fällt die Mitternachtsabstimmung bei dieser Präsidentschaftswahl wegen der Corona-Pandemie aus. Hier öffnen die Wahllokale wie andernorts erst einige Stunden später.

Juncker warnt zu US-Wahl vor voreiligen Glückwünschen

04.30 Uhr: Der frühere EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker rät den europäischen Staats- und Regierungschefs dazu, keine allzu deutlichen Präferenzen für den Ausgang der US-Wahl zu äußern. Sich klar für einen Sieg von Amtsinhaber Donald Trump oder seines Herausforderers Joe Biden auszusprechen, sei aus seiner Sicht nicht zielführend, sagte Juncker dem ARD-Europastudio Brüssel. Sollte zum Beispiel Trump noch einmal Präsident werden, dann werde man auch mit ihm leben müssen.

Juncker warnte auch davor, schon Glückwünsche zu schicken, bevor das Wahlergebnis endgültig feststeht. Sollte es dann doch der andere werden, werde dieser das nicht vergessen. "Vorsicht ist die Mutter der transatlantischen Porzellankiste", sagte der 65-Jährige, der viele Jahre auch luxemburgischer Ministerpräsident war.

In der EU gilt beispielsweise der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán als Sympathisant Trumps. Vor allem vielen westeuropäischen Staats- und Regierungschefs wird allerdings eine klare Präferenz für Biden nachgesagt.

Rekord-Stimmabgabe vor Wahltag in den USA

04.20 Uhr: Wenige Stunden vor der regulären Öffnung der Wahllokale in den USA melden Experten einen Rekord bei der Zahl der Vorab-Wähler. Das Early Elections Project der Universität von Florida verzeichnete in der Nacht auf Dienstag 98,4 Millionen abgegebene Stimmen, sei es per Post oder in bereits geöffneten Wahllokalen. Das entspricht etwa 40 Prozent aller wahlberechtigten US-Bürger und 71,4 Prozent der gesamten Wahlbeteiligung vor vier Jahren. Damit zeichnet sich für dieses Jahr eine der höchsten Beteiligungen der vergangenen Jahrzehnte ab.

Biden zuversichtlich vor Wahltag

04.00 Uhr: US-Präsidentschaftskandidat Joe Biden hat sich unmittelbar vor dem Wahltag optimistisch gezeigt. "Ich habe das Gefühl, dass wir uns für einen großen Sieg morgen sammeln", sagte Biden in Pittsburgh im Bundesstaat Pennsylvania am Montagabend (Ortszeit). Pennsylvania könnte eine entscheidende Rolle bei der Präsidentenwahl spielen. Biden kommt am Dienstag noch einmal in den Bundesstaat.

"Morgen bricht ein neuer Tag an", rief Biden seinen Anhängern zu, die wegen der Corona-Gefahr wieder einmal wie in einem Autokino mit ihren Fahrzeugen zur Wahlkampfveranstaltung kamen. "Morgen können wir eine Präsidentschaft beenden, die unsere Nation gespalten und die Flamme des Hasses angefacht hat." Vor Bidens Auftritt spielte Lady Gaga mehrere Songs und rief auf, für ihn zu stimmen.

Trump warnt nach Urteil zu Briefwahlfristen vor "Gewalt in den Straßen"

03.40 Uhr: Nach einer Entscheidung des Obersten Gerichts zu den Briefwahlfristen im US-Bundesstaat Pennsylvania hat Präsident Donald Trump vor "Gewalt in den Straßen" gewarnt. Die "sehr gefährliche" Entscheidung des Gerichts, die Auszählung bestimmter Briefwahlunterlagen noch Tage nach der Wahl zu erlauben, werde zu "ungezügeltem und unkontrolliertem Betrug" führen, behauptete Trump auf Twitter und Facebook.

"Es muss etwas getan werden", schrieb Trump weiter. Beide Plattformen markierten die Nachricht umgehend mit einem Warnhinweis.

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Das Oberste Gericht widersprach vergangene Woche der örtlichen Regelung nicht, wonach Briefwahlunterlagen auch noch bei einem Eintreffen drei Tage nach der Wahl an diesem Dienstag normal gezählt werden können. Die Richter behielten es sich allerdings vor, den Fall nach der Wahl nochmals im Detail zu prüfen.

Pennsylvania ist bei der Wahl einer der besonders umkämpften Bundesstaaten. Umfragen sehen dort den Demokraten Joe Biden in Führung, aber nur sehr knapp vor Präsident Donald Trump, der den Staat 2016 gewonnen hatte.

Wegen der Corona-Pandemie haben viel mehr Menschen per Briefwahl abgestimmt. Die Auszählung dieser Stimmen ist komplizierter als die der regulären Stimmen aus den Wahllokalen. Die Verantwortlichen in Pennsylvania haben daher gewarnt, dass sich die Auszählung bis Freitag hinziehen könnte.

Trump hat signalisiert, dass er sich vor Gericht gegen eine Verzögerung wehren könnte. Umfragen vor der Wahl legten nahe, dass die in den Wahllokalen abgegebenen Stimmen eher zugunsten Trumps ausfallen würden, Briefwahlstimmen eher für Biden.

Floridas Ex-Straftäter vor der US-Wahl

03.15 Uhr: Ein Referendum in Florida sollte Vorbestraften ihr Wahlrecht zurückgeben. Dann schritten die Republikaner und von Trump ernannte Richter ein. Eine wahlentscheidende Rolle könnten die früheren Häftlinge dennoch spielen. Lesen Sie hier  mehr.

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cop/bmo/fek/dpa/AFP/AP/Reuters
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