US-Präsidentschaftswahl Pennsylvania und Nevada zertifizieren Bidens Sieg

Donald Trumps Chancen, das Wahlergebnis anzufechten, schwinden massiv: Nach dem Bundesstaat Michigan haben nun auch Pennsylvania und Nevada den Wahlsieg Joe Bidens offiziell bestätigt.
Joe Biden hat die Präsidentschaftswahl nun auch in Pennsylvania und Nevada offiziell gewonnen (Archivbild)

Joe Biden hat die Präsidentschaftswahl nun auch in Pennsylvania und Nevada offiziell gewonnen (Archivbild)

Foto: ANGELA WEISS / AFP

Der designierte US-Präsident Joe Biden erhält für seinen Wahlsieg weitere Rückendeckung von offizieller Seite. Auch in Pennsylvania und Nevada steht Biden nun als zertifizierter Sieger der Wahl fest.

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Das »Department of State« habe das Ergebnis zertifiziert und er ein Formular für die Wahl des Präsidenten und der Vizepräsidentin durch die Wahlleute unterschrieben, wie es das Gesetz vorsehe, twitterte Tom Wolf, Gouverneur des Bundesstaates Pennsylvania. So sehe es das Gesetz vor. Er habe die 20 Wahlleute des Bundesstaates angewiesen, für Biden und seine Stellvertreterin Kamala Harris zu stimmen.

Der Demokrat Biden hatte in Pennsylvania mit einem Vorsprung von gut 80.500 Stimmen gewonnen.

Der US-Präsident wird nicht direkt vom Volk, sondern am 14. Dezember von 538 Wahlleuten gewählt, die gemäß dem Ergebnis in ihrem Bundesstaat abstimmen.

Auch in Nevada, wo Biden ebenfalls gewann, schloss das dortige Oberste Gericht die gesetzlich vorgeschriebene Überprüfung der Ergebnisse ab. Dort kann Biden nun sechs Wahlleute sicher verbuchen.

Trumps Team brachte nur »Argumente ohne Wert«

Pennsylvania gehört mit seinen 20 Wahlleuten zu den besonders wichtigen Bundesstaaten. Trumps Anwälte hatten versucht, das Wahlergebnis dort anzufechten. Sie hätten allerdings nur »bemühte rechtliche Argumente ohne Wert und spekulative Behauptungen« ohne Beweise vorgelegt, schrieb Richter Matthew Brann am Samstagabend. Die Juristen Trumps hatten dagegen zuletzt Berufung eingelegt.

Es war einer von etlichen Versuchen Trumps, die Wahlergebnisse in mehreren Bundesstaaten für ungültig erklären zu lassen. Der amtierende Präsident wollte stattdessen, dass die örtlichen Parlamente Wahlleute ernennen, die für ihn stimmen.

Die Zertifizierungen in Pennsylvania und Nevada sind nun weitere Tiefschläge für Trump. Am Vortag hatte bereits Michigan die Ergebnisse amtlich bestätigt und vergangene Woche Georgia.

bah/fek/AP/Reuters/dpa
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