US-Wahl Warum die Zahlen, Grafiken und Meldungen manchmal widersprüchlich wirken

Die Meldungen und die Zahlen der Grafiken auf SPIEGEL.de stimmen nicht zu jedem Zeitpunkt überein und weichen mitunter von denen anderer Medien ab. Hier erklären wir, warum das so ist.

Unterschiedliche US-Medien legen für ihre Entscheidungen, wem sie den Wahlsieg in den jeweiligen Bundesstaaten zusprechen (die sogenannte Call-Entscheidung), verschiedene Modelle zugrunde.

Dadurch kann es sein, dass ein Sender das Rennen in einem Staat schon als entschieden ansieht und ihn als called wertet, während ein anderer noch wartet. Auf Basis der Call-Entscheidung erhalten die Kandidaten Trump und Biden auch die Wahlleute des jeweiligen Staates zugerechnet. Auf SPIEGEL.de halten wir Sie über alle Entscheidungen der seriösen Medien auf dem Laufenden. In den live aktualisierten Karten und Grafiken auf SPIEGEL.de berufen wir uns auf die Daten der US-amerikanischen Nachrichtenagentur AP.

Ein Spezialfall ist der Bundesstaat Arizona. AP und der Fernsehsender Fox News haben hier Joe Biden bereits zum Sieger erklärt. Für andere Medien ist das Ergebnis noch too close to call, das Rennen also zu eng, um einen Gewinner auszurufen. Diese unterschiedliche Beurteilung des Ergebnisses in Arizona kann dazu führen, dass Joe Biden nach den Modellen von AP und Fox News bereits auf die notwendigen 270 Stimmen kommt, sobald er einen weiteren Bundesstaat – zum Beispiel Nevada – gewinnt, während dem Demokraten in den Modellen anderer Medien noch Wahlleute fehlen.

Die Wahlkarte auf SPIEGEL.de hatte Arizona zunächst so dargestellt wie AP, also Biden zum Sieger erklärt. Um die Unsicherheit knapp vor der magischen Zahl 270 deutlicher abzubilden, haben wir dies mittlerweile geändert: Arizona ist aktuell hellblau dargestellt, die Wahlleute aus diesem Staat sind in die Gesamtzahl nicht mit eingerechnet.

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Anmerkung: Durch die Umstellung war Arizona in der Karte grau eingezeichnet, die Wahlleute wurden jedoch noch mitgezählt. Wir haben dies korrigiert.

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