US-Wahlen Demokratin Ocasio-Cortez verteidigt Sitz im Repräsentantenhaus

Ihr Wahlkampf war einer der teuersten im Rennen um das Repräsentantenhaus: Die linke Abgeordnete Alexandria Ocasio-Cortez hat sich in New York gegen ihren republikanischen Herausforderer durchgesetzt.
Abgeordnete Ocasio-Cortez bedankt sich in ihrem New Yorker Wahlbezirk The Bronx bei ihrem Wahlkampfteam

Abgeordnete Ocasio-Cortez bedankt sich in ihrem New Yorker Wahlbezirk The Bronx bei ihrem Wahlkampfteam

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JUSTIN LANE/EPA-EFE/Shutterstock

Die linke US-Abgeordnete Alexandria Ocasio-Cortez ist erneut ins Repräsentantenhaus gewählt worden. Die Demokratin setzte sich bei der US-Kongresswahl im Bundesstaat New York gegen den Republikaner John Cummings durch.

Ocasio-Cortez schrieb bei Twitter, es sei die größte Ehre, das größte Privileg und die größte Verantwortung ihres Lebens gewesen, dem 14. Kongresswahlbezirk in New York zu dienen und für Familien der Arbeiterklasse im Kongress zu kämpfen: "Danke Bronx und Queens, dass ihr mich trotz der Millionen, die gegen uns ausgegeben wurden, wieder in das Parlament gewählt habt, und darauf vertraut, dass ich euch ein weiteres Mal vertreten werde", schrieb die 31-Jährige.

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Besonders teurer Wahlkampf

Ocasio-Cortez spielt damit auf ihren Wahlkampf an, der einer der teuersten Haus-Rennen in diesem Jahr war. Insgesamt kostete er laut dem "Center for Responsive Politics" rund 30 Millionen Dollar. Ocasio-Cortez sammelte mehr als 17,3 Millionen Dollar an Spendengeldern ein, ihr Konkurrent, der Republikaner John Cummings 9,6 Millionen Dollar.

AOC, wie sie von ihren Anhängerinnen und Anhängern genannt wird, ist die jüngste Frau , die jemals in den Kongress gewählt wurde, sie ist ein Star der demokratischen Partei. Immer wieder wurde spekuliert, welche größere politische Karriere Ocasio-Cortez anstreben könnte. Spekulationen, ob sie nach ihrem erneuten Wahlerfolg eine Kandidatur für ein höheres Amt in Erwägung ziehen könnte, räumte sie in einem kürzlich geführten Interview nicht aus.

"Ich weiß nicht, ob ich wirklich für immer im Haus bleiben werde oder, sollte ich tatsächlich im Haus bleiben, wie diese Aufgabe dort aussehen würde", sagte sie gegenüber der Zeitschrift "Vanity Fair"  mit Bezug auf ihren nun verteidigten Sitz im US-Repräsentantenhaus. "Ich kann mir nicht vorstellen, dass ich für den Rest meines Lebens dort bleibe, wo ich bin."

In ihrer ersten Amtszeit im Parlament erhielt Ocasio-Cortez große Aufmerksamkeit. Wiederholt war sie zur Zielscheibe der Republikaner geworden, auch US-Präsident Donald Trump hatte sie immer wieder attackiert. In den sozialen Medien hat sie zahlreiche Anhänger unter liberalen, linken und progressiven Nutzerinnen und Nutzern.

mst
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