Luke Letlow US-Kongressabgeordneter stirbt nach Corona-Infektion

Am Sonntag hätte er vereidigt werden sollen: Der 41-jährige Luke Letlow von den Republikanern ist der erste US-Kongressabgeordnete, der in den USA an Covid-19 verstarb.
Der US-Kongress

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Foto: ERIC BARADAT / AFP

In den USA ist am Dienstag erstmals ein Mitglied des Kongresses an einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben. Der republikanische Abgeordnete Luke Letlow hätte eigentlich am Sonntag vereidigt werden sollen. Der 41-Jährige aus dem US-Bundesstaat Louisiana war erst kürzlich gewählt worden.

»Covid-19 hat den gewählten Kongressabgeordneten Letlow viel zu früh von uns genommen«, schrieb der Gouverneur des Bundesstaates, John Bel Edwards, in der Nacht zum Mittwoch auf Twitter. Letlows Sprecher, Andrew Bautsch, bestätigte den Tod des Politikers in der US-Zeitung »News Star «.

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Letlow ist nach Angaben der »Washington Post«  der ranghöchste US-Politiker, der an Covid-19 gestorben ist. Erst im Dezember hatte sich Letlow in einer Stichwahl durchgesetzt, um seinen Wahlbezirk im US-Repräsentantenhaus zu vertreten. Am Sonntag hätte er im Amt vereidigt werden sollen. Das Wahlrecht von Louisiana sieht nun vor, dass der Posten in einer Sonderwahl nachbesetzt werden muss.

Corona-Erkrankung Mitte Dezember bekannt geworden

Seine Corona-Infektion hatte Letlow am 18. Dezember öffentlich gemacht. Zunächst habe sich der Politiker zu Hause in Quarantäne begeben. Als sich sein Zustand verschlechterte, sei er in ein Krankenhaus eingeliefert worden. Letlow hinterlässt laut US-Medien seine Frau und zwei gemeinsame Kinder. Zahlreiche US-Politiker kondolierten auf Twitter.

In den USA haben sich laut Daten der Johns Hopkins-Universität bisher rund 19,5 Millionen Menschen mit dem Erreger Sars-CoV-2 infiziert, mehr als 338.000 Menschen starben. In absoluten Zahlen gemessen sind das mehr als in jedem anderen Land der Welt.

mrc/dpa/AFP
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