25 Jahre Völkermord von Srebrenica Der Stolz der Täter, das Elend der Opfer

Das Massaker von Srebrenica war Völkermord. Nur in der Republika Srpska und in Serbien wird der Genozid immer hartnäckiger geleugnet. Einer der wenigen Überlebenden spürt das im Alltag auf erschütternde Weise.
Aus Srebrenica berichtet Keno Verseck
Überlebender Nedžad Avdić, 42, an der Srebrenica-Gedenkstätte

Überlebender Nedžad Avdić, 42, an der Srebrenica-Gedenkstätte

Foto: privat
"Bist du am Leben?"
Srebrenica-Gedenkstätte im heutigen Bosnien-Herzegowina

Srebrenica-Gedenkstätte im heutigen Bosnien-Herzegowina

Foto: privat
"Srebrenica ist heute in der Hand von Völkermordleugnern und Sympathisanten der Kriegsverbrecher"

Massaker-Überlebender Nedžad Avdić

Wandgemälde in Gacko, Bosnien-Herzegowina: Kriegsverbrecher Ratko Mladić, der als Oberbefehlshaber der bosnisch-serbischen Armee den Völkermord an den bosnischen Muslimen strategisch organisierte und logistisch umsetzen ließ

Wandgemälde in Gacko, Bosnien-Herzegowina: Kriegsverbrecher Ratko Mladić, der als Oberbefehlshaber der bosnisch-serbischen Armee den Völkermord an den bosnischen Muslimen strategisch organisierte und logistisch umsetzen ließ

Foto: DADO RUVIC/ REUTERS
Srebrenica am 15. März 2019: Der serbische Hobbyhistoriker Dušan Pavlović stellt im örtlichen Kulturzentrum sein Buch vor, das den Völkermord leugnet. Nedžad Avdić protestiert gegen diese Darstellung - und wird dafür von den anderen Anwesenden beschimpft und niedergebrüllt

Srebrenica am 15. März 2019: Der serbische Hobbyhistoriker Dušan Pavlović stellt im örtlichen Kulturzentrum sein Buch vor, das den Völkermord leugnet. Nedžad Avdić protestiert gegen diese Darstellung - und wird dafür von den anderen Anwesenden beschimpft und niedergebrüllt

Foto: Adem Mehmedović