Terroranschlag in Wiener Innenstadt "Wir sind nach wie vor im Kampf"

Spitzenpolitiker haben den noch laufenden Terroranschlag in Wien verurteilt und ihre Unterstützung zugesichert. EU-Ratspräsident Charles Michel nannte die Tat einen feigen Akt gegen das Leben.
Bewaffnete Einsatzkräfte in der Wiener Innenstadt

Bewaffnete Einsatzkräfte in der Wiener Innenstadt

Foto: Ronald Zak / dpa

Nach dem Terroranschlag in Wien sucht die Polizei weiterhin nach mindestens einem Tatverdächtigen. "Wir sind nach wie vor im Kampf gegen die mutmaßlichen Terroristen", sagte Österreichs Innenminister Karl Nehammer am späten Montagabend im ORF. Der Minister appellierte an die Bürger, öffentliche Plätze zu meiden.

Nach einer vorläufigen Bilanz wurden bei den Schusswechseln in der Wiener Innenstadt ein Angreifer und ein Passant getötet worden, eine Frau erlag in der Nacht in einem Krankenhaus ihren Verletzungen. Außerdem wurden nach Angaben der Rettungsdienste 15 Menschen teils schwer verletzt. Die Polizei sprach von sechs Tatorten.

Auch Bundeskanzler Sebastian Kurz äußerte sich bereits zu dem Vorfall. "Es ist eine sehr angespannte Sicherheitslage, insbesondere in der Bundeshauptstadt Wien. Die Täter haben automatische Waffen, sind sehr professionell vorbereitet. Es ist definitiv ein Terroranschlag", sagte er im ORF.

Auf Twitter dankte Kurz den Einsatzkräften, die ihr Leben riskieren. Zudem schrieb er: "Wir werden uns durch Terrorismus niemals einschüchtern lassen und diese Angriffe mit allen Mitteln entschieden bekämpfen."

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Der österreichische Bundespräsident Alexander Van der Bellen verurteilte die Attacke in Wien scharf sicherte und den Opfern seinen Beistand zu. "Wir alle sind tief betroffen", teilte das Staatsoberhaupt über Twitter mit. Gedanken und Mitgefühl seien bei den Opfern, Verletzten und deren Angehörigen, twitterte er. Der Bundespräsident schrieb zudem: "Wir werden unsere Freiheit und Demokratie gemeinsam und entschlossen mit allen gebotenen Mitteln verteidigen." Er stehe mit der Regierung im Austausch.

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Auch internationale Spitzenpolitiker bekunden auf Twitter ihre Solidarität mit Österreich und den Opfern. "Wir, Franzosen, teilen den Schock und die Trauer" der Österreicher nach einem Angriff in Wien, schrieb Frankreichs Präsident Emmanuel Macron auf Deutsch.

"Dies ist unser Europa. Unsere Feinde müssen wissen, mit wem sie es zu tun haben." Man werde nicht nachgeben, so Macron.

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EU-Ratspräsident Charles Michel hat die Tat als feigen Akt gegen das Leben und die menschlichen Werte verurteilt. "Meine Gedanken sind bei den Opfern und den Menschen in Wien nach dem schrecklichen Anschlag von heute Abend", teilte Michel mit. Europa stehe an der Seite Österreichs.

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Ähnlich äußerten sich auch EU-Parlamentspräsident David Sassoli und der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell. Sassoli kommentierte: "Mit Trauer und Entsetzen verfolgen wir die Nachrichten von einem erneuten Anschlag in Europa". Borrell sprach von einem "feigen Akt von Gewalt und Hass".

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EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen sicherte Österreich Solidarität zu und schrieb zudem: "Wir sind stärker als Hass und Terror."

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Bundesfinanzminister Olaf Scholz schreibt von "entsetzlichen Nachrichten" und von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier hieß es: "Der Terroranschlag von Wien erschüttert uns zutiefst."

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Ebenfalls auf Twitter teilte das Auswärtige Amt mit, es kämen "erschreckende, verstörende Meldungen" aus der österreichischen Hauptstadt. "Auch wenn das Ausmaß des Terrors noch nicht absehbar ist: unsere Gedanken sind bei den Verletzten und Opfern in diesen schweren Stunden." Man dürfe nicht dem Hass weichen, der unsere Gesellschaften spalten solle.

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Italiens Regierungschef Giuseppe Conte hat die Tat ebenfalls scharf verurteilt. "In unserem gemeinsamen europäischen Haus darf kein Platz für Hass und Gewalt sein", schrieb Conte am Montagabend auf Twitter. Italien stehe dem österreichischen Volk bei. Das Land denke an die Angehörigen der Opfer und der Verletzten.

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Ähnlich äußerte sich Roms Außenminister Luigi Di Maio. "Europa muss reagieren", schrieb er.

Auch der britische Premierminister Boris Johnson zeigte sich auf Twitter entsetzt. Er schrieb an die Österreicher gerichtet: "Wir stehen geeint mit Ihnen gegen den Terror."

Uno-Generalsekretär António Guterres verurteilte die Tat ebenfalls: Er verfolge die Situation mit "äußerster Sorge".

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Der Familie des Opfers drückte Guterres sein Beileid aus, den Verletzten wünschte er eine rasche Genesung. Die Vereinten Nationen stünden an der Seite des österreichischen Volkes und seiner Regierung.

Auch aus den USA kamen kurz vor der Wahl Reaktionen auf die Tat: Der demokratische US-Präsidentschaftskandidat Joe Biden schrieb von einem "schrecklichen Terrorangriff" in Wien. "Wir müssen alle gegen Hass und Gewalt zusammenstehen", sagt er.

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Der nationale Sicherheitsberater Robert O'Brian erklärt zu dem Angriff: "Es gibt keine Rechtfertigung für derartigen Hass und Gewalt".

cop/dpa/Reuters
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