Medienbericht Putins Sohn wurde angeblich im Tessin geboren

Schon lange gibt es Gerüchte, dass die mutmaßliche Geliebte des Kremlchefs ihre gemeinsamen Kinder in der Schweiz zur Welt gebracht haben soll. Einem Medienbericht zufolge half dabei eine Ärztin mit russischen Wurzeln.
Wladimir Putin im Februar

Wladimir Putin im Februar

Foto: Thibault Camus / EPA

Das Gerücht hielt sich hartnäckig: In einer exklusiven Klinik im Schweizer Kanton Tessin habe die russische Sportlerin Alina Kabajewa einen Jungen zur Welt gebracht, dessen Vater Wladimir Putin ist. Der Schweizer »SonntagsZeitung« soll nun eine Vertraute der Ärztin die Geburt zweier Söhne Putins bestätigt haben .

Putin soll nicht bei der Geburt dabei gewesen sein

Demnach soll 2015 der erste Sohn des russischen Präsidenten und der Sportlerin im Tessin geboren worden sein. Auch die Geburt des zweiten Sohns soll die Schweizer Ärztin mit russischen Wurzeln begleitet haben – jedoch in Moskau. Der Quelle der »SonntagsZeitung« zufolge handelt es sich dabei um eine langjährige Vertraute Putins, die dieser noch aus seinen Jugendtagen im Sankt Petersburg kennen soll. Die Ärztin soll schon vor über 30 Jahren in die Schweiz ausgewandert sein, ihren russischen Mädchennamen abgelegt und die Schweizer Staatsbürgerschaft angenommen haben.

Mindestens zwei gemeinsame Söhne sollen Wladimir Putin und Alina Kabajewa haben

Mindestens zwei gemeinsame Söhne sollen Wladimir Putin und Alina Kabajewa haben

Foto: MIKHAIL METZEL/ AP

Die Frau soll in der Clinica Sant’Anna gearbeitet haben. Diese gehört zu den renommiertesten Entbindungsstationen im Tessin, auf ihrer Homepage wirbt sie um internationale, besonders russische Klientinnen. Gerüchte, dass Putin bei der Geburt des Kindes anwesend gewesen sein soll, wies die Quelle der Schweizer Zeitung ab.

Schon vor der Scheidung von Ehefrau Ljudmila Putina im Jahr 2014 soll Putin eine Beziehung zu Kabajewa gepflegt haben. Die heute 38-jährige Europa- und Weltmeisterin der rhythmischen Sportgymnastik wird in den Medien als »gelenkigste Frau Russlands« bezeichnet. Seit 2001 saß Kabajewa im Führungsgremium von Putins Partei »Einiges Russland«, 2007 zog sie als Abgeordnete ins russische Parlament ein. 2014 übernahm sie die Führung der »Nationalen Medien Gruppe«, einem der größten Medienunternehmen Russlands. Ihr Jahresgehalt soll laut Medienberichten knapp 10 Millionen Euro betragen haben.

Laut der »SonntagsZeitung« bleibt Kabajewa auch ideologisch in der Nähe der Macht. Im vergangenen Monat habe sie die gegen Russland verhängten Sportsanktionen verurteilt. Der russische Angriff auf die Ukraine diente in ihren Augen lediglich dazu, »Donezk und Lugansk vor den Nazis zu schützen«.

muk