Flug von Frankfurt nach Neu-Delhi A380 muss wegen Hydraulikproblem umkehren

Vier Stunden lang waren die 246 Passagiere bereits in der Luft - dann ging es zurück zum Startflughafen Frankfurt: An dem Airbus A380 der Lufthansa war ein technischer Defekt festgestellt worden.

Ein Airbus A380 der Lufthansa startet im November 2018 in Frankfurt
Silas Stein/ DPA

Ein Airbus A380 der Lufthansa startet im November 2018 in Frankfurt


Ein Airbus A380 hat auf dem Weg von Frankfurt nach Neu-Delhi wegen eines technischen Defekts am Hydrauliksystem umkehren müssen. Die Lufthansa-Maschine sei am Dienstagabend gegen 22.20 Uhr sicher in Frankfurt gelandet, sagte eine Sprecherin der Airline. "Die Flugfähigkeit und die Sicherheit an Bord waren zu keiner Zeit beeinträchtigt. Es wurde keine Luftnotlage erklärt."

An Bord des Flugzeugs waren demnach 246 Passagiere. Die Maschine war bereits rund vier Stunden geflogen und über Iran, als gegen 18.30 Uhr entschieden wurde umzukehren.

Sicherheit habe in der Luftfahrt zu jedem Zeitpunkt oberste Priorität, sagte die Sprecherin. Die Passagiere sollten auf andere Flüge umgebucht und gegebenenfalls in Hotels untergebracht werden.

Der Airbus A380 ist das größte Passagierflugzeug der Welt. Mitte Februar gab der Flugzeugbauer Airbus bekannt, die Produktion der Maschine wegen fehlender Nachfrage einzustellen.

Mitte März hatte Lufthansa mitgeteilt, einen Teil ihrer A380-Flotte zu verkaufen: Sechs der 14 Maschinen sollen in den Jahren 2022 und 2023 an den Hersteller Airbus zurückgehen. Gleichzeitig gab das Unternehmen den Kauf von 40 sparsameren Langstrecken-Jets der Typen Boeing 787-9 und Airbus A350-900 bekannt.

Video: Flugzeugfabrik in Finkenwerder - so entsteht ein Airbus

planestream.de

aar/dpa/AFP



insgesamt 19 Beiträge
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drhasenfuss 03.04.2019
1. Langweilig!
Diese Dinge passieren tagtäglich mehrfach auf der Welt und sind völlig "normal". Es besteht keinerlei Sicherheitsrisiko, daher ist eine Meldung als Hauptartikel schon fast "Bild" Niveau!
Alm Öhi 03.04.2019
2. Hydraulikproblem?
Mal ehrlich, wenn ich schon über Iran fliege und eine Hydraulikproblem habe dann fliegen wir 4 Stunden zurück nach Deutschland? Man hätte auch die restlichen 4 Stunden mach Indien fliegen können.
jengel111 03.04.2019
3. Es gibt bei jeder Fluggesellschaft
eine Verkehrszentrale, deren Aufgabe es ist, bei Unregelmässigkeiten nach dem Start, sofortige Abhilfe sowohl für die Passagiere als auch im Interesse der Fluggesellschaft zu schaffen. Die A380 war bereits 4 Stunden unterwegs. Es ist zwar schwierig, 246 Passagiere von dem nächstgelegenen Flughafen Istanbul umzubuchen, aber man hätte ja den Passagieren die Wahl geben können. Demgemäss hätte die A380 zwischenlanden können, die umbuchwilligen Passagiere aussteigen lassen und dann den Rückflug nach Frankfurt antreten können. Man hat wohl die Kosten der Umbuchung gescheut, da sicherlich in Frankfurt bereits eine Ersatzmaschine bereitstand und der Rückflug dorthin von der A380 ohnehin stattgefunden hätte. Es war dies also die kostengünstigere Lösung, aber weniger kundenfreundlich. (Ehemaliger Mitarbeiter einer Verkehrszentrale)
hippie.jonny 03.04.2019
4. So ein Quatsch
1. auf halbem Weg umzukehren mach keinen Sinn, inwiefern war das jetzt sicherer? 2. Nur 250 Leute im A380? es passen 509 hinein... und: "Die Flugfähigkeit und die Sicherheit an Bord waren zu keiner Zeit beeinträchtigt." Aha, und was soll dann die Behauptung: Sicherheit habe in der Luftfahrt zu jedem Zeitpunkt oberste Priorität, sagte die Sprecherin. Eine Sprecherin, die sich selbst widerspricht? Weder sie noch die Entscheidung machen Sinn.... Verstehen muss man das nicht...
Kastner 03.04.2019
5. Man möchte...
Zitat von Alm ÖhiMal ehrlich, wenn ich schon über Iran fliege und eine Hydraulikproblem habe dann fliegen wir 4 Stunden zurück nach Deutschland? Man hätte auch die restlichen 4 Stunden mach Indien fliegen können.
...sicher nicht mit einem Hydraulikproblem über Afghanistan fliegen. Probleme über Afghanistan wünscht sich kein Verkehrspilot.
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