Aston Martin V12 Zagato Supersportwagen mit Hang zum Radikal-Design

Diese Liaison sorgt für rasante und schicke Autos. Bereits vor 50 Jahren veredelte das Designbüro Zagato einen Aston Martin DB4 GT. Jetzt setzten die beiden Unternehmen ihre Zusammenarbeit fort und zeigten den Aston Martin V12 Zagato. Eine Kleinserie soll folgen.

Aston Martin Zagato

Was gut ist, kommt wieder. Das gilt nicht nur in der Mode, sondern manchmal auch für Autos - selbst wenn es etwas länger dauert. Jüngstes Beispiel dafür ist der Aston Martin V12 Zagato. Der Supersportwagen feierte Weltpremiere beim Concorso d'Eleganza in der Villa d'Este im italienischen Cernobbio. Es markiert das erneute Entflammen der eiligen Eintracht zwischen dem britischen Sportwagenhersteller und der italienischen Designschmiede, die bereits vor 50 Jahren begann. Damals stellte das Duo den DB4 GT Zagato auf die Räder. Das Auto war nicht nur ein erfolgreicher Rennwagen, sondern das 314 PS starke Coupé gilt zudem als einer der schönsten und seltensten Aston Martins überhaupt. Alle 19 gebauten Exemplare sind bis heute erhalten.

Der in einem feurigen Rot lackierte Nachfolger basiert auf dem Modell V12 Vantage und übernimmt auch dessen V12-Motor mit sechs Litern Hubraum und 517 PS. Während die Technik also weitgehend bekannt ist, wurde die Karosserie gründlich modifiziert: Die neue Motorhaube hat riesige Nüstern, in den Flanken klaffen gewaltige Kiemen, das Dach zeigt die beiden typischen Zagato-Bubbles, unter deren Ausbuchtungen die behelmten Insassen etwas mehr Kopffreiheit genießen, und das Heck wurde stark beschnitten. Zwar stehen Aston Martin wie Zagato eigentlich für eine betont elegante Linie. Doch weil das neue Auto vor allem für die Rennstrecke entwickelt wurde, wirkt es eher zackig und brachial - mit scharfkantigem Frontspoiler und torgroßem Diffusor am Heck.

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So wie der V12 Zagato heute die Muskeln spielen lässt, sollte vor gut 50 Jahren der DB4 GT nachgeschärft werden. Auf der Suche nach einer leichteren, schnelleren und stärkeren Variante wandte sich Aston Martin damals an Zagato. In nur einer Woche entwarfen die Designer dort ein Auto, das Ende des Jahres 1960 auf der Motorshow in London zum ersten Mal gezeigt und ab 1961 gebaut wurde. Drei Exemplare der Kleinserie waren, genau wie das aktuelle Modell, reine Rennwagen. Die ausschließlich für die Rundstrecke entwickelten Autos wurden von so berühmten Piloten wie Jim Clark oder Roy Salvadori zum Beispiel beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans gefahren.

Mehr als eine halbe Million Euro dürfte der Exklusiv-Renner kosten

Vom aktuellen V12 Zagato gibt es bislang lediglich zwei Exemplare, die in Handarbeit bei Aston Martin in Gaydon entstanden, berichtet Europachef Jeff Scott. Sie sind ausschließlich für den Renneinsatz konstruiert, weshalb das Interieur ausgesprochen puristisch gehalten ist. Beide Modelle haben keine Straßenzulassung. Aber dabei soll es offenbar nicht bleiben. "So begeistert, wie unsere Kunden von dem Fahrzeug sind, wollen wir ihnen möglichst schnell einen V12 Zagato mit Straßenzulassung als streng limitierte Kleinserie anbieten", sagt Firmenchef Ulrich Bez. Welchen Preis das Auto haben soll, darüber fällt bei der Premiere in Cernobbio kein Wort. Nur, dass solche radikalen Umbauten natürlich nicht billig seien, ist zu hören. Europa-Manager Scott: "Damit kann man den Grundpreis leicht verdreifachen." Da der V12 Vantage derzeit fast 175.000 Euro kostet, scheinen cirka 600.000 Euro keine unrealistische Schätzung.

Kaum ein paar Tage alt, hat der V12 Zagato seine ersten Lorbeeren bereits geerntet und wurde vom Premierenpublikum am Comer See zum schönsten Prototypen des Concorso d'Eleganza gewählt. Für Aston-Martin-Chef Ulrich Bez ist das nur ein Anfang. Nach dem Design muss auch die Technik ihre Qualität beweisen. Schon an diesem Wochenende will er das Auto deshalb persönlich bei einem Langstreckenrennen über die Nordschleife des Nürburgrings treiben. "Das ist die Strecke, auf der wir normalerweise neue Modelle freigeben. Auch für den V12 Zagato gibt es deshalb keine bessere Gelegenheit zu zeigen, was wirklich in ihm steckt."

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insgesamt 21 Beiträge
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Seite 1
glen13 27.05.2011
1. Titel
Zitat von sysopEs dauerte zwar ein halbes Jahrhundert, doch jetzt fanden der englische Sportwagenbauer Aston Martin und der italienische*Karosseriedesigner Zagato wieder zusammen. 50 Jahre nach dem Debüt des DB4 GT Zagato wurde jetzt erneut ein Aston veredelt. Eine Kleinserie soll folgen. http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0,1518,764814,00.html
Ein sehr schönes, unvernünftiges Auto. Aber H a n d a r b e i t aus England, wenn das mal gut geht.......
fx33 27.05.2011
2.
Noch ein Auto, das die Welt nicht braucht.
ramuz 27.05.2011
3. hm...
Zitat von fx33Noch ein Auto, das die Welt nicht braucht.
.. würden Sie dann mal kurz aufzählen, was die Welt denn wirklich braucht Ihres Ermessens ?
cor 27.05.2011
4. .
Zitat von fx33Noch ein Auto, das die Welt nicht braucht.
Noch ein Kommentar, den die Welt nicht braucht.
Thomas Mainka 27.05.2011
5. ja......
noch ein Auto, was die Welt angeblich nicht braucht. Ist das nicht schön?
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