Elektroauto Audi ruft e-tron wegen Brandgefahr zurück

Audis e-tron soll zum Teslajäger werden, nun muss er jedoch in die Werkstätten zurück. Eindringende Feuchtigkeit könnte ein "thermisches Ereignis" auslösen.
Foto: Audi

Das Elektroauto e-tron ist Audis Hoffnungsträger im Kampf gegen Tesla. Zudem ist das SUV wichtig für die Ingolstädter, um die CO2-Flottengrenzwerte zu erreichen. Nun bremst ihn jedoch ein Rückruf aus.

Rund 540 e-tron ruft Audi in den USA in die Werkstätten zurück, insgesamt sind laut "Bloomberg"  rund 1650 Fahrzeuge betroffen. Ein Audi-Sprecher bestätigte, dass das Elektro-SUV auch in Deutschland in die Werkstatt muss und der Hersteller bereits mit dem Kraftfahrtbundesamt in Kontakt stehe.

Durch eine fehlerhafte Dichtung könne Feuchtigkeit in die Batterie eindringen, erklärte Audi in einer Mitteilung. Das könne "zu einem Kurzschluss oder im Extremfall zu einem thermischen Ereignis" führen - also einem Brand. Die Wahrscheinlichkeit, dass das passiere, sei jedoch vernachlässigbar, erklärte ein Audi-Sprecher auf Anfrage.

Kunden sollten auf Batteriewarnleuchte achten

Die Feuchtigkeit könne bei Schlagregen über ein Niedervoltkabel eindringen, so der Audi-Sprecher. Dann leuchte die orange Batteriewarnleuchte auf und das Schnellladen sei nicht mehr möglich. Davon seien alle Fahrzeuge bis zu einer bestimmten Fahrgestellnummer betroffen. Bei den übrigen sei diese Schwachstelle jedoch bereits behoben.

ene