Auto-Umfrage Volkes Wagen

Das eine will man, das andere hat man. Eine Umfrage beleuchtet nun die Kluft zwischen Wunsch und Wirklichkeit bei der Auto-Anschaffung.


Erfreut sich auch nach 20 Millionen Exemplaren hoher Sympathiewerte: Der VW Golf
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Erfreut sich auch nach 20 Millionen Exemplaren hoher Sympathiewerte: Der VW Golf

Befragt wurden im Rahmen einer Allensbacher Mediaanalyse 6508 Bundesbürger - unter anderem zu ihrem Wunschwagen und dem tatsächlich gefahrenen Modell. Die Antworten dürften vor allem in Wolfsburg für Zufriedenheit gesorgt haben. Denn es gaben 38 Prozent der Befragten an, gerne ein Auto der Marke VW fahren zu wollen, während tatsächlich erst 22 Prozent in Besitz eines VW waren. Eine deutliche Kluft zwischen Wunsch und Wirklichkeit ergab sich auch für die Marken Mercedes (21 Prozent zu 8 Prozent), Audi (27 Prozent zu 6 Prozent) und BMW (24 Prozent zu 6 Prozent).

Demgegenüber lässt sich die gegenwärtige Krise der beiden Marken Opel und Ford auch am Ergebnis dieser Befragung ablesen: 20 Prozent gaben an, gerne einen Opel fahren zu wollen, doch bereits 17 Prozent sind in Besitz eines Modells aus Rüsselsheim. Der Wunsch nach einem Ford besteht bei 13 Prozent der Befragten, bereits 10 Prozent fahren einen.

Auch die Sympathiewerte einzelner Marken wurden abgefragt. In der Spitzengruppe finden sich die vier deutschen Hersteller Volkswagen (67 Prozent), BMW (63), Audi (63) und Mercedes (60). Das Sympathie-Mittelfeld teilen sich Marken wie Opel (46), Porsche (45), Volvo (35), Ford (34) und Alfa Romeo (32). Am breiten, unteren Ende der Skala rangieren die Marken Renault (26) bis Seat (13). Die Schlusslichter in dieser Befragung waren die Hersteller Suzuki (8) und Daihatsu (5).



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