Benzinpreise Dresdner müssen am meisten für Sprit zahlen

Autofahren ist derzeit alles andere als billig. Laut einer ADAC-Studie sind die Benzinpreise sogar unverhältnismäßig überhöht. Am meisten kostet der Sprit demzufolge in Dresden.


München - Die Autofahrer in Dresden zahlen deutschlandweit die höchsten Spritpreise. Sie müssen durchschnittlich 1,39 Euro für den Liter Superbenzin und 1,18 Euro für den Liter Diesel berappen, wie der Allgemeine Deutsche Automobil-Club (ADAC ) heute in München berichtete. Er berief sich dabei auf eine von ihm durchgeführte Untersuchung der Kraftstoffpreise in 20 deutschen Städten. Grundsätzlich seien die Preise angesichts des gesunkenen Rohölpreises und des billigen Dollar derzeit "deutlich überhöht". Gegenüber dem Vormonat habe sich Kraftstoff deutlich verteuert.

Richtig günstig ist Kraftstoff der Untersuchung zufolge in keiner deutschen Stadt. Mit 1,36 Euro für Super teilten sich Berlin, Bremen, Freiburg, Karlsruhe, Kassel, Kiel, München, Nürnberg, Rostock und Saarbrücken den ersten Platz für den günstigsten Treibstoff. Am erschwinglichsten sei der Diesel in Rostock. Mit durchschnittlich 1,14 Euro liegt der Literpreis dort rund vier Cent hinter Dresden.

Der ADAC empfiehlt Autofahrern, konsequent die Preise zu vergleichen und bei den meist günstigeren freien Tankstellen zu tanken.

har/ddp/gms



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