Verräterisches Posting von Crash-Fahrer Totalschaden auf Facebook

Dümmer geht's nicht: Ein 18-jähriger Amerikaner ist betrunken Auto gefahren und hat damit auch noch auf Facebook geprahlt. Weil ihm die Polizei dadurch zwei Unfälle nachweisen konnte, kommt ihn seine Mitteilsamkeit jetzt teuer zu stehen.
Neben der Spur: Ein 18-Jähriger hat seine Alkoholfahrt auf Facebook publik gemacht

Neben der Spur: Ein 18-Jähriger hat seine Alkoholfahrt auf Facebook publik gemacht

Foto: REUTERS

Jacob Cox-Brown hat mehr als 600 Freunde auf Facebook. Diese bekamen kürzlich einen unterhaltsamen Eintrag des 18-Jährigen zu lesen: "Drivin drunk ... classsic ;) but to whoever's vehicle i hit i am sorry. :P". Das lässt sich in etwa so übersetzen: "Betrunken mit dem Auto unterwegs… ein Klassiker ;) Tut mir bloß leid für die Leute, deren Autos ich gerammt habe :P"

Die Smileys sind dem Fahranfänger aus der Kleinstadt Astoria im US-Staat Oregon mittlerweile vergangen. Kurz nachdem er seine Irrfahrt nämlich im Internet publik machte, standen Polizeibeamte vor Cox-Browns Haus. Auf dem Bürgersteig davor parkte der verbeulte Wagen des 18-Jährigen.

In der Nacht zuvor waren den Beamten zwei Unfälle mit parkenden Autos und anschließender Fahrerflucht gemeldet worden. Die bunten Lackspuren am Wagen von Cox-Brown konnten den beiden gerammten Fahrzeugen zugeordnet werden, außerdem hatte er ein paar Fahrzeugteile am Tatort hinterlassen. Der junge Mann wurde festgenommen. Für sein Vergehen drohen ihm nun eine Haftstrafe von bis zu einem Jahr sowie ein Bußgeld von mehr als 6000 Dollar.

Warnung an alle Facebook-Nutzer

Laut einem Bericht der Zeitung "The Daily Astorian " war die Polizei Cox-Brown nach Hinweisen von zwei seiner sogenannten Facebook-Freunde auf die Schliche gekommen. Sie hatten den Beamten den Eintrag weitergeleitet, in dem der 18-Jährige stolz von seiner Irrfahrt berichtete.

"Die Polizei von Astoria hat eine starke Präsenz in den sozialen Netzwerken", stellten die Gesetzeshüter anschließend per Pressemitteilung klar. Der Fall sei allein durch das verräterische Posting so schnell gelöst worden. Allen Nutzern von Facebook gaben sie außerdem noch einen grundlegenden Ratschlag mit: "Wenn ihr dort etwas schreibt, dann rechnet damit, dass es nicht lange privat bleibt."

cst
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