Blitzmarathon 2019 Zehn Bundesländer wollen Raser stoppen 

26 europäische Länder gehen heute gegen Raser vor, in Deutschland beteiligen sich zehn Bundesländer - eines blitzt allerdings erst morgen.

Eine Geschwindigkeitsmessanlage an der B3 bei Gundelfingen
DPA

Eine Geschwindigkeitsmessanlage an der B3 bei Gundelfingen


In mehreren Bundesländern hat eine großangelegte Blitzeraktion begonnen, mit der die Polizei Geschwindigkeitsübertretungen ins Visier nimmt. Der sogenannte Blitzmarathon begann am Mittwoch um null Uhr und soll 24 Stunden andauern. An der Aktion nehmen nach Angaben des europaweiten Polizeinetzwerks Tispol 26 Länder teil.

In Deutschland beteiligen sich zehn Bundesländer, manche haben Listen mit den Standorten veröffentlicht, an denen kontrolliert wird (siehe Verlinkung):

  • Brandenburg
  • Bayern
  • Hessen
  • Sachsen-Anhalt
  • Thüringen
  • Hamburg hat keine Liste veröffentlicht, nennt aber einzelne Standorte: Sülldorfer Landstraße, Schiffbeker Weg, Goldeselstieg. Zusätzlich soll es mobile Kontrollen ohne Standortangabe geben. Anders als die anderen Bundesländer kontrolliert Hamburg erst am Donnerstag.

Vier Bundesländer veröffentlichen dagegen keine Standorte, nämlich:

  • Baden-Württemberg
  • Bremen
  • Rheinland-Pfalz
  • Sachsen

Letztes Jahr waren acht Prozent der Fahrer zu schnell

Im vergangenen Jahr hatten sich laut Tispol europaweit 23 Länder beteiligt. Dabei wurden mehr als drei Millionen Fahrzeuge an 12.876 Stellen kontrolliert, rund 250.000 waren zu schnell unterwegs. Somit hatten sich 92 Prozent der beobachteten Fahrer an das vorgeschriebene Tempo gehalten.

Die Aktion geht auf eine Initiative Nordrhein-Westfalens zurück, wo es 2012 die ersten großangelegten Geschwindigkeitskontrollen gab - damals unter dem Namen "24-Stunden-Blitzmarathon". Das bevölkerungsreichste Bundesland macht nun aber nicht bei der Aktion mit.

ene/dpa

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insgesamt 72 Beiträge
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Seite 1
jujo 03.04.2019
1. ....
Und jährlich grüßt das Murmeltier. Liebe SPON, veröffentlichen Sie doch einfach das Forum vom letztenmal. die pro und kontra zu dieser Aktion werden deckungsgleich sein zu diesem Forum.
r_dawkins 03.04.2019
2. Endlich wieder
Freue mich schon auf die ganzen "Abzocke" Kommentare. Meiner Meinung nach sollte man allen, die wärend dieser Zeit tatsächlich noch in eine Geschwindigkeitskontrolle mit Ansage reinrasen, Vorsatz unterstellen und entsprechende Strafen verhängen.
radnabe 03.04.2019
3. Alltagsgeschäft
Besser wäre es doch, so etwas regelmäßig zu machen. Möglichst öffne Vorwarnung. Wenn man es ankündigt, dann sind die Raser aus Prinzip gewarnt und man erwischt nur die, die aus Unachtsamkeit das Tempo leicht überschreiten. Ideal wäre natürlich der Unfalldatenschreiber, den die Polizei auch auslesen darf.
Trollfrühstücker 03.04.2019
4. Rasen ist Menschenrecht
Zitat von jujoUnd jährlich grüßt das Murmeltier. Liebe SPON, veröffentlichen Sie doch einfach das Forum vom letztenmal. die pro und kontra zu dieser Aktion werden deckungsgleich sein zu diesem Forum.
Genau so. Die Raser sind unbelehrbar und bringen immer wieder die gleichen fadenscheinigen Argumente. Und wie jedes Jahr wissen alle: würde der Blitzmarathon nicht angekündigt, würden die echten Raser heute tatsächlich auch erwischt.
MadamimadaM 03.04.2019
5. Weiße Salbe
Der Staat hat doch längst kapituliert vor den Zuständen auf der Straße. Ich bin jedenfalls immer heilfroh wenn ich wieder zu Hause bin. Ob mit Auto, Rad oder zu Fuß. Auf der Stra0e gilt das Recht des Stärkeren. Und das ist nicht der Staat sondern der der es sich nimmt. Solche Aktionen sind doch Aktionismus ohne nachhaltigen Effekt.
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