BMW Mini ist Maxi-Erfolg

Klein, wendig, schnell. Der BMW Mini ist auf den Straßen zwar nur ein kleiner Renner - doch nicht in den Autohäusern: Wegen der großen Nachfrage baut BMW in seinem Werk in Oxford nun 20.000 zusätzliche Fahrzeuge.


Auf Rekordfahrt: Mini Cooper

Auf Rekordfahrt: Mini Cooper

Die Produktionskapazität sei von 100.000 auf bis zu 120.000 Fahrzeuge erhöht worden, sagte der scheidende BMW-Chef Joachim Milberg auf der Hauptversammlung in München. Diese Menge werde auch verkauft werden. Im vergangenen Jahr hatte der weiß-blaue Autobauer den komplett neu entwickelten Mini schrittweise in den Markt eingeführt und 25.000 Stück verkauft.

Milberg versprach den Aktionären vor seinem Wechsel in den Aufsichtsrat: "Die BMW-Gruppe wird im Jahr 2002 den eingeschlagenen Wachstumskurs beibehalten." Der Absatz könne auf erstmals mehr als eine Million Fahrzeuge steigen. Der Mini soll hierbei eine Schlüsselrolle spielen.

Scheidender BMW-Chef Joachim Milberg
DPA

Scheidender BMW-Chef Joachim Milberg

Der Personalwechsel dominierte die Hauptversammlung. Der neue Vorstandschef Helmut Panke sagte, er wolle weiteres profitables Wachstum erreichen. Dabei habe die Profitabilität eindeutig Priorität. Zudem habe er sich den Ausbau des Asien-Geschäftes zum Ziel gesetzt. Der 55-Jährige ist seit fast 20 Jahren bei BMW. Schon vor der Veranstaltung hatte er gesagt, er stehe für Kontinuität.

Milberg hatte vor drei Jahren den Vorstandsvorsitz übernommen, als Bernd Pischetsrieder über das Rover-Debakel stolperte. Er setzte die Trennung von der verlustreichen britischen Tochter durch und brachte den Konzern wieder auf Kurs. Im vergangenen Jahr stieg der Vorsteuer-Gewinn um 59,5 Prozent auf 3,2 Milliarden Euro. Der Absatz der Marken BMW und Mini verbesserte sich um gut zehn Prozent auf erstmals 905.000 verkaufte Autos.





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