Bremsprobleme BMW ruft über 300.000 Autos zurück

Schwerer Schlag für BMW: Wegen eines Problems mit den Bremsen muss der Münchner Premiumhersteller 345.000 Autos zurück in die Werkstätten rufen. Betroffen sind zahlreiche Modelle aus den Jahren 2002 bis 2010.
BMW 3er Produktion im Werk Regensburg: Bremsprobleme bei hohen Laufleistungen

BMW 3er Produktion im Werk Regensburg: Bremsprobleme bei hohen Laufleistungen

Foto: A3528 Armin Weigel/ dpa

Rolls-Royce

Paris - Weltweit würden Fahrzeuge der Reihen 5er, 6er und 7er zurückgerufen sowie 5800 Limousinen der BMW-Tochter , teilte das Unternehmen am Freitag mit. Bei den Wagen könne bei hohen Laufleistungen ein Leck im Bremskraftverstärkersystem auftreten.

Die Autos könnten aber weiter mechanisch abgebremst und gestoppt werden. Unfälle oder Verletzte habe es nicht gegeben. Betroffen sind Modelle der Baujahre 2002 bis 2010 mit 8- und 12-Zylindermotoren. Der neue 5er gehöre nicht dazu.

BMW

Nach -Angaben handelt es sich um einen freiwilligen Rückruf; die Autobesitzer würden demnächst informiert und könnten in den Werkstätten die Probleme beheben lassen.

Norbert Reithofer

Pariser Autosalon

Die BMW-Aktie sackte um zwei Prozent ab und zählte damit zu den größten Verlierer am Frankfurter Aktienmarkt. und das, obwohl im September der Absatz der drei Marken BMW, Mini und Rolls-Royce insgesamt um 16 Prozent zulegte, wie Vorstandschef auf dem sagte.

Damit dürfte der Konzern auf knapp 142.000 verkaufte Fahrzeuge im abgelaufenen Monat gekommen sein. Auch von Januar bis September habe der Absatz der Gruppe wie der Kernmarke BMW zweistellig zugelegt.

hil/dpa/Reuters
Die Wiedergabe wurde unterbrochen.
Merkliste
Speichern Sie Ihre Lieblingsartikel in der persönlichen Merkliste, um sie später zu lesen und einfach wiederzufinden.
Jetzt anmelden
Sie haben noch kein SPIEGEL-Konto? Jetzt registrieren