Chevrolet Matiz Große Konkurrenz durch kleine Preise

Der Zwergenaufstand bekommt einen neuen Mitstreiter. Zeitgleich mit der Kleinwagen-Offensive von Toyota (Aygo), Peugeot (107) und Citroën (C1) wird auch der neue Chevrolet Matiz am ersten Juni-Wochenende zum Händler rollen. Und das zu echten Kampfpreisen.


Modell Matiz: "Kleinste Chevrolet aller Zeiten"

Modell Matiz: "Kleinste Chevrolet aller Zeiten"

Der "kleinste Chevrolet aller Zeiten" soll in der Einstiegsversion Matiz 0,8 S mit 52 PS schon ab 7990 Euro zu haben sein. Und ist dafür ab Werk mit Frontairbags für Fahrer und Beifahrer, ABS, Servolenkung, einer teilbaren Rückbank, elektrischen Fensterhebern vorne und Zentralverriegelung schon recht gut gerüstet. Die Ausstattungsvariante 1,0 SE mit 66 PS-Benziner kostet 9490 Euro und bietet darüber hinaus CD-Radio, Klimaanlage, einen höhenverstellbaren Fahrersitz sowie Funkfernbedienung für die Zentralverriegelung. Und selbst die Top-Version 1,0 SX mit Seitenairbags, elektrischen Fensterhebern hinten und Nebelscheinwerfern bleibt mit 9990 Euro noch unter der magischen Zehntausender-Marke. Erst ab Herbst soll es voraussichtlich noch eine Automatikvariante 0,8 AT für 10.290 Euro geben.

Innenraum: Die Einstiegsversion fährt schon mit Frontairbags, Servolenkung und ABS vor

Innenraum: Die Einstiegsversion fährt schon mit Frontairbags, Servolenkung und ABS vor

Beide Motorisierungen erfüllen die Euro-4-Norm und sind in punkto Geräuschentwicklung und Kraftstoffverbrauch verbessert worden. Der Basis-Benziner soll nun mit 5,1 Liter Normalsprit im Schnitt 1,1 Liter weniger verbrauchen als sein Vorgänger, der 1,0-Liter-Motor steht mit 5,6 Liter in der Liste, was genau ein Liter weniger bedeutet. Günther Sommerlad, Geschäftsführer des deutschen Chevrolet-Importeurs, ist deshalb zuversichtlich, dass der koreanische Mini auch beim Kunden gut ankommen wird, bietet er doch "nicht zuletzt dank einer sehr umfangreichen Serienausstattung ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis".

Heckansicht: Mindestens ein Liter weniger Verbrauch als Vorgänger

Heckansicht: Mindestens ein Liter weniger Verbrauch als Vorgänger

Das gilt ebenso für die übrigen Modelle, auch wenn Chevrolet Deutschland jetzt angekündigt hat, zum 17. Mai die Preise für die Top-Varianten von Nubira, Rezzo und Evanda um etwas mehr als ein Prozent zu erhöhen. Der Nubira Kombi 1.6 SX kostet dann beispielsweise 15.390 Euro, eine Erhöhung um 200 Euro. Die Preise für die Einstiegsmodelle von Nubira, Rezzo und Evanda bleiben hingegen unverändert, ebenso wie die für Kalos und Lacetti. Allerdings muss man nun für die Metallic-Lackierung einiger Modelle jetzt bis zu 50 Euro (Kalos) draufzahlen. Chevrolet begründet die Anpassung mit der Tatsache, dass in der jüngeren Vergangenheit mehrere Verbesserungen in der Ausstattung weitgehend ohne Preiserhöhung umgesetzt wurden.



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