Die Zehn ... skurrilsten Auto-Sicherheitsideen

Sicherheit ist eigentlich eine todernste Angelegenheit. Doch bei diesen zehn völlig verrückten Ideen der Autoindustrie kann man sich das Lachen kaum verkneifen. Aber wer weiß: Vielleicht schaffen es der Anti-Crash-Magnet oder die Pattex-Bremse ja doch eines Tages zur Marktreife.


Erfinder wissen: Nur selten werden Ideen gleich im ersten Anlauf ernst genommen. Meist ernten die Tüftler ein freundliches Kopfschütteln oder ein herzhaftes Lachen, wenn sie mit ihren Geistesblitzen vor die Entscheidungsträger treten. Das gilt auch für das Thema Sicherheitstechnik im Auto. Auf diesem Gebiet wurden nicht nur Lebensretter wie Gurt, Kopfstütze oder ESP entwickelt, sondern auch etliche ziemlich verrückte Systeme.

Manche der Flops haben es sogar - vorübergehend - bis in die Produktion geschafft, etwa das vermeintlich revolutionäre Sicherheitssystem Procon-ten, das Motorrad mit Überrollbügel und Sicherheitsgurt, der Autofahrerhelm oder die Pattex-Bremse. Oft lässt sich eben im Vorfeld nicht sicher sagen, ob eine Idee zündet und die Autoinsassen tatsächlich schützt, ob sie technisch umsetzbar ist - und ob sie die Kunden auch annehmen.

Selbst die Entwicklung des Airbags glich anfangs eher einer Zirkusnummer, bei der Mercedes-Ingenieure mit Schutzbrillen und Ohrstöpseln in Deckung gingen, während Papageien als Probanden für die ersten Knallsack-Explosionen herhalten mussten. Heute ist das Luftkissen neben dem Sicherheitsgurt das wichtigste Schutzsystem im Auto.

Schön, dass sich manche Dinge langfristig dann doch durchsetzen. Noch schöner, dass daneben immer wieder Erfindungen gemacht werden, die irgendwo zwischen skurril und durchgeknallt anzusiedeln sind. SPIEGEL ONLINE hat die zehn verrücktesten Sicherheitsideen der vergangenen Jahre zusammengetragen.



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