Staubsaugerfirma Dyson baut Elektrofahrzeug Diese Autos wünschen wir uns von Ikea, Aldi, Nokia und Co.

Die Staubsaugerfirma Dyson will künftig Elektroautos bauen. Der Fall zeigt, welche Chancen der neue Antrieb für Quereinsteiger eröffnet. Ein nicht ganz ernst gemeinter Überblick.

SPIEGEL ONLINE (Mit Material von Ikea)

Staubsauger-Milliardär James Dyson macht mit seinem spektakulären Elektroauto-Plan offenbar ernst. In zwei Jahren sollen die ersten Fahrzeuge in einer Fabrik in Singapur vom Band rollen.

Der Fall zeigt: In der Autobranche ist bald womöglich nichts mehr wie es mal war, die Vorherrschaft von Volkswagen, Daimler und Co. vielleicht bald Geschichte. Denn der neue Antrieb verschafft auch Quereinsteigern Chancen, mit innovativen Modellen den Markt aufzurollen.

Die Wünsch-dir-was-Modelle von morgen

Vorbei sind die Zeiten von öligen Metallstangen, Ventilen und Zündkerzen: In der neuen Autowelt reichen praktisch eine kräftige Batterie, ein Elektromotor und vier Räder - der Rest ist Kreativität.

Da ist es wohl nur eine Frage der Zeit, bis Aldi, Ikea oder Nokia mit eigenen Wagen nachziehen. SPIEGEL ONLINE wirft schon einen Blick in die Zukunft und zeigt die Wünsch-dir-was-Modelle von morgen.

Christian Frahm, Margret Hucko, Emil Nefzger, Anna van Hove und Nils-Viktor Sorge

insgesamt 43 Beiträge
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dirkcoe 24.10.2018
1. Ein Elektroauto
ist prädestiniert für innovative Start-ups. Alle Komponenten sind auf dem Markt erhältlich und werden laufend billiger. Vorbei die Zeiten, da der Antriebsstrang über die Qualität eines Autos entschied - es gibt ihn schlicht nicht mehr. Vorbei auch die Zeiten, in denen der Markt alles annahm, was die sogenannten Premium Hersteller bauten. Viele wünschen sich ein Auto, das den Weg zur Arbeit und die Einkäufe schafft - zu einem vernünftigen Preis, mit simpler Technik, geringen Wartungskosten und sind bereit auf Spielereien und sinnfreie Assistenzsysteme zu verzichten. Ein Stadtauto braucht das alles nicht.
observerlbg 24.10.2018
2. Vielleicht als Witz gemeint....
... aber schneller in die Realität katapultiert, als uns lieb ist. Als UE-Ingenieur hoffte ich auch auf Flach-TVs. Die Realität kam plötzlich ganz schnell und viele alte Produktions- und Servicestellen wurden für immer eliminiert (Radio- und Fernsehtechniker, Röhrenhersteller, Gehäusebauer.....). Nun ist er da, der irreparable kurzlebige Wegwirfbildschirm und so kommt es auch bald beim Individualverkehr an. Leute, umdenken, sonst geht es uns bald wie Japan (Dauerrezession, Deflation, extreme Überalterung...). Die Verbrennerfahrzeuge halten sich nur dank extremer Lobbyistenarbeit. Das kann nicht mehr lange gut gehen.
fatherted98 24.10.2018
3. der einzig sinnvolle...
....Einsatz von E-Mobilen ist der Transportbereich in der Nahregion....nur da gibt es keine Angebote.....auch Handwerkerfahrzeuge....keine Chance....obwohl gerade diese prädestiniert wären für E-Mobilität.....dafür gibts dann Edel-BMWs und Kleinstfahrzeuge, die sich allein schon vom Kaufpreis her disqualifizieren. Der gewerbliche Einsatz könnte das Leasinggeschäft ankurbeln und die Ladesäulen ließen sich als Betriebsausgabe geltend machen....nur blöd das es eben für diesen Bereich keine Fahrzeuge gibt.
dasfred 24.10.2018
4. Ich will das Lego Auto
Jede Woche was neues, zum Waschen in Einzelteilen in die Spülmaschine und beliebig Erweiterbar. Die Kinder setzen es natürlich in der geschlossenen Garage zusammen. Muss ja keiner sehen.
taste-of-ink 24.10.2018
5.
Das Bild "Volks-Auto" ist noch nicht ganz korrekt dargestellt: Bauform ist natürlich ein Möchtegerngeländewagen. Die Fenster in Schießschartenoptik geben dem Fahrer automatisch in die nötige Aggression, um den Herausforderungen des täglichen Straßenverkehrs gewachsen zu sein. Das Fahrzeug wird zwar elektrisch angetrieben (wegen der Beschleunigungswerte und weil es sich vor der Kita besser macht), hat aber parallel noch mindestens ein 6-Zylinder-Benziner mitlaufen, weil nur ein solcher Verbrennungsmotor die einzig menschenwürdige Laufruhe bietet, die Elektromobilität ohnehin keine Chance hat und ein Verbrauch von mindestens 11,3 Litern absolut akzeptabel ist. Zudem gibt es eine neuartige Verkehrszeichenerkennung, die ein Einhalten des vorgeschriebenen Geschwindigkeitslimits erfolgreich verhindert.
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