Ferrari-Versteigerung Träume in Rot

34 Ferraris und drei Maseratis unter dem Hammer: Bei einer Auktion in Maranello wird das Herz der Anhänger der Roten höher schlagen. Versteigert werden extrem seltene Exemplare wie ein Ferrari 166 Inter Coupé aus dem Jahr 1949, aber auch einige Gewinner von Grand-Prix-Rennen.

Auf dem Gelände der Ferrari-Fabrik in Maranello werden sich Sonntag wieder Ferraristi und Möchtegern-Ferraristi versammeln. Zum dritten Mal wird das auf Oldtimer spezialisierte US-amerikanische Auktionshaus RM Auctions in Kooperation mit Sotheby's eine erkleckliche Anzahl historischer Exemplaren der italienischen Sportwagenmarke versteigern.

"Die 'Ferrari Leggenda e Passione'-Auktion ist eine einzigartige Gelegenheit für Liebhaber dieser emotionalisierenden Marke, die besten und begehrenswertesten Exemplare zu erwerben, die auf dem Markt zu haben sind", schwärmt Max Girardo, der Chef von RM Europe.

Tatsächlich sind unter den 37 Wagen historische Rennautos wie ein 1967er Ferrari 330 P4, der einst den Preis von Monza gewann und unter anderem von Jackie Stewart gelenkt wurde. Im Angebot ist auch ein Maserati 250 F, der 1956 den Grand Prix von Monaco einfuhr - am Steuer Stirling Moss - und der laut Auktionshaus als eines der schönsten und erfolgreichsten Grand-Prix-Autos gilt, die jemals hergestellt wurden.

Eine Auswahl von Ferrari-Modellen aus den ganz frühen Jahren stammt aus einer Sammlung, die der Niederländer Edgar Schermerhorn über die vergangenen 15 Jahre zusammengetragen hat.

Die "Coachbuilt Collection" enthält einen 1949er Ferrari 166 Inter Coupe, dem siebten von insgesamt zehn Ferraris, die von dem Karosseriebauer Stabilimenti Farina gebaut wurden. Außerdem einen 1952er Ferrari 212 Inter von Vignale, der auf der 40. Pariser Motor Show gezeigt wurde, und einen 1965er Ferrari 500 Superfast, das teuerste Auto seiner Zeit und beliebt bei Ferraris reichsten Kunden.

abl
Die Wiedergabe wurde unterbrochen.