Fiat Punto Altes Gesicht, neue Optik

Der Fiat Punto bildet immer noch die Stütze im Modellprogramm des taumelnden Autokonzerns. Entsprechend behutsam haben die Italiener den Kompaktwagen überarbeitet. Am 14. Juni steht die dritte Auflage mit neuer Optik und verbesserter Ausstattung beim deutschen Händler.


Stütze in Fiats Modellprogramm: Der neue Punto kommt Mitte Juni auf den deutschen Markt

Stütze in Fiats Modellprogramm: Der neue Punto kommt Mitte Juni auf den deutschen Markt

Wobei der Punto mit dem neuen Gesicht jetzt eher älter aussieht. Die schmalen Scheinwerfer mussten großflächigen Klarglas-Leuchten und einem klassischen Kühlergrill weichen. An der übrigen Erscheinung und den Abmessungen änderte sich wenig. Auf einer Länge von 3,84 Meter bietet der weiterhin als Drei- oder Fünftürer erhältliche Punto für seine Klasse nach wie vor ein gutes Platzangebot sowie viele Ablage- und Verstaumöglichkeiten. Der Kofferraum der fünftürigen Version schluckt üppige 297 Liter.

Zur verbesserten Innenausstattung gehören Komfortfeatures, die bis dato den Fahrzeugen höherer Klassen vorbehalten waren, wie zum Beispiel eine Zwei-Zonen-Klimaautomatik, Regen- und Parksensor, Cruise Control und ein Telematiksystem. Auch das Sicherheitsniveau wurde angehoben. Außer den serienmäßigen Front- und Kopfairbags (Seitenairbags kosten extra), Kopfstützen und Dreipunktgurten auf allen Plätzen ist in den höherwertigen Ausstattungen Sporting und Abarth auch das Anti-Schleuderprogramm ESP mit dabei. Verbunden mit einer so genannten Hill-Holder-Funktion, das dem Fahrer durch automatischen Bremseingriff das Anfahren an Steigungen erleichtert. Aber schon auch die Basisversion kann sich in der Kleinwagen-Klasse sehen lassen. ABS, elektrische Servolenkung Dualdrive, elektrische Fensterheber vorn, Zentralverriegelung, Drehzahlmesser, Follow-me-home-Funktion der Scheinwerfer, in Wagenfarbe lackierte Stoßfänger, Bordcomputer und Wegfahrsperre sind im Grundpreis von 10.690 Euro (Fiat Punto Active 1.2 Dreitürer) mit drin.

Acht Motoren zur Auswahl: Fiat Punto ist mit dem kleinsten Vierzylinder-Selbstzünder auf dem Markt erhältlich

Acht Motoren zur Auswahl: Fiat Punto ist mit dem kleinsten Vierzylinder-Selbstzünder auf dem Markt erhältlich

Die Ausstattungsversion Dynamic wartet zusätzlich mit RDS-Kassettenradio, sechs Lautsprechern, asymmetrisch umklappbarer Rücksitzbank, höhenverstellbarem Lenkrad und Fahrersitz (mit Lordosenstütze), elektrisch verstell- und beheizbaren Außenspiegeln und Funkfernbedienung der Zentralverriegelung auf. Der Komfort wird bei der Version Emotion noch durch eine Zwei-Zonen-Klimaautomatik, Radio mit CD-Player, Außentemperaturanzeige und Nebelscheinwerfer komplettiert. Der Punto Sound zielt mit Subwoofer-Audioanlage, Dachspoiler und Leder bezogenem Lenkrad beziehungsweise Schaltknauf auf die jugendliche Fraktion. Ebenso wie die Version Sporting mit manueller Klimaanlage, ESP mit Hill Holder, Sechs-Gang-Getriebe, Sportsitze, Leder-Sportlenkrad, Außentemperaturanzeige, Front- und Seitenschürzen, Leichtmetallfelgen, CD-Player und in die Stoßfänger integrierte Nebelscheinwerfer.

Angetrieben wird der neue Fiat Punto von wahlweise acht Motoren: vier Benziner (1.2/ 60 PS, 1.2 16V/ 80 PS, 1.4 16V/ 95 PS, 1.8 16V/ 130 PS), drei Common-Rail-Diesel (1.3 Multijet / 70 PS, 1.9 JTD / 85 PS, 1.9 Multijet / 100 PS) sowie ein 1.2-Modell für den Betrieb mit Benzin (60 PS) und Erdgas (52 PS). Besonders interessant: Der neue 1,3-Liter-Diesel, der zurzeit kleinste Vierzylinder-Selbstzünder auf dem Markt, geht mit 70 PS und 180 Newtonmeter Drehmoment flott zur Sache und soll dabei im Schnitt nur 4,5 Liter auf 100 Kilometer verbrauchen. Außerdem erfüllt er schon die Euro-4-Abgasnorm. Ein Steuerbonus von 613 Euro lässt sich auch mit dem neuen 1,4-Liter-Fire-Triebwerk einfahren. Der moderne Vierventiler leistet 95 PS und erreicht auch die Abgasnorm Euro 4.

Komfortfeatures der höheren Klassen: Schon die Basisversion des Fiat Punto hat ABS, Servolenkung und Bordcomputer

Komfortfeatures der höheren Klassen: Schon die Basisversion des Fiat Punto hat ABS, Servolenkung und Bordcomputer

Auch wird der neue Fiat Punto als erstes Auto im Kleinwagensegment mit kombiniertem Erdgas-/Benzinantrieb zu haben sein. Der so genannte Punto Natural Power leistet im Gasbetrieb 52 PS beziehungsweise mit Benzin betrieben 60 PS und verleiht dem Fiat Punto Natural Power eine Höchstgeschwindigkeit von 145 km/h beziehungsweise 151 km/h. Die beiden Gasflaschen sind im Kofferraum untergebracht.



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