Ford Fehlerhafte Bauteile

Auch Ford ist vom Pech verfolgt: Erst kürzlich machte der amerikanische Hersteller mit einem massiven Reifenproblem auf sich aufmerksam. Jetzt müssen zwei Modelle in die Werkstatt.


Washington - Der Autohersteller Ford Motor Company ruft mehr als 876.000 Fahrzeuge der Typen Ford Explorer und Mercury Mountaineer wegen fehlerhafter Bauteile in der Aufhängung der Räder zurück. Die fehlerhaften Verbindungsteile könnten vor allem bei kaltem Wetter abbrechen.

Vor kurzem hatte der Explorer ein Reifenproblem. Jetzt ist ein Defekt an der Radaufhängung publik geworden
AP

Vor kurzem hatte der Explorer ein Reifenproblem. Jetzt ist ein Defekt an der Radaufhängung publik geworden

Bei der Firma seien 262 Beschwerden vor allem aus Neuengland und Kanada eingegangen, sagte ein Ford-Sprecher. Die Besitzer der Explorer-Modelle aus den Jahren 1995 bis 1997 und der Mountaineers von 1997 würden schriftlich verständigt.

Das Unternehmen reagiert mit der Rückrufaktion auch auf eine Untersuchung der Verkehrssicherheitsbehörde. Erst im Oktober hatte ein Gericht den Autohersteller verpflichtet, mehr als 1,7 Millionen Fahrzeuge wegen fehlerhafter Zündungen zurückzurufen. Zudem war Ford wegen möglicherweise defekter Firestone-Reifen in die Schlagzeilen geraten.



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