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24. September 2019, 11:54 Uhr

Austretende Batteriesäure

Ford ruft 322.000 Fahrzeuge zurück

Wegen Brandgefahr muss Ford Hunderttausende Fahrzeuge in die Werkstätten ordern. Ein Drittel davon in Deutschland. Betroffen sind auch Modelle, die erst Anfang des Jahres vom Band liefen.

Weltweit muss der amerikanische Autohersteller Ford rund 322.000 Fahrzeuge zurückrufen. In Deutschland sind rund 100.000 Modelle des Galaxy, S-Max und Mondeo von dem Rückruf betroffen. Laut Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) besteht die Gefahr eines Brands im Motorraum.

Nach Angaben eines Ford-Sprechers könnte ausgetretene Batteriesäure um den Batterie-Minuspol dazu führen, dass der Sensor des Batterie-Überwachungssystems ausfalle. In der Folge könnten sich die Materialien in diesem Bereich so stark erwärmen, dass sie sich entzünden. Das könne möglicherweise auch bei geparkten und unbeaufsichtigten Autos passieren. Betroffen seien Fahrzeuge aus dem Produktionszeitraum vom 13. Februar 2014 bis 11. Februar 2019 aus dem Werk Valencia in Spanien. Als Abhilfe sei der Einbau eines Zwischenkabelstrangs mit Sicherung vorgesehen.

In Deutschland zwei Rückruf-Tranchen

In Deutschland seien in einer ersten Tranche rund 52.400 Fahrzeuge von dem Rückruf betroffen. Ihre Halter würden derzeit von Ford angeschrieben und aufgefordert, sich kurzfristig mit ihrem Ford-Händler wegen der Vereinbarung eines Reparaturtermins in Verbindung zu setzen. In einer zweiten Tranche geht es in Deutschland um weitere knapp 48.500 Fahrzeuge. Ihre Besitzer würden in Abstimmung mit dem KBA "zeitnah, aber zeitversetzt" angeschrieben.

cfr/dpa

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