Fronleichnam, Start der Sommerferien Vorsicht, Stau

In zwei Bundesländern starten Urlauber am Abend in die Sommerferien, andere in ein langes Wochenende. Das bedeutet auch: Staus. Die wichtigsten Engpässe im Überblick.

Fabian Sommer / DPA

Ab Mittwochnachmittag herrscht voraussichtlich Hochbetrieb auf vielen deutschen Straßen. In Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Nordrhein-Westfalen, dem Saarland sowie in Teilen Sachsens und Thüringens ist der Donnerstag ein Feiertag, viele Autofahrer starten deshalb bereits am Mittwochnachmittag in ein verlängertes Wochenende. In Berlin und Brandenburg beginnen am Donnerstag bereits die Sommerferien, in Baden-Württemberg und Bayern enden die Pfingstferien.

Der Rückreiseverkehr der Pfingsturlauber sorgt laut ADAC vor allem in der zweiten Wochenhälfte für Staus und erreicht seinen Höhepunkt am Samstag. Am Sonntagnachmittag könnte es dagegen durch den Rückreiseverkehr der Wochenendurlauber zu Verzögerungen kommen. Auch dann sind vor allem Fernstraßen in Süddeutschland sowie Autobahnen in Ballungsräumen betroffen. Auf diesen Strecken drohen in beiden Richtungen Staus:

  • Fernstraßen zur Nord- und Ostsee
  • A 1 Köln - Dortmund - Bremen - Lübeck
  • A 1 / A 3 /A 4 Kölner Ring
  • A 2 Dortmund - Hannover - Berlin
  • A 3 Passau - Nürnberg - Würzburg - Frankfurt - Köln
  • A 4 Erfurt - Dresden - Görlitz
  • A 5 Basel - Karlsruhe - Frankfurt - Hattenbacher Dreieck
  • A 6 Mannheim - Heilbronn - Nürnberg
  • A 7 Hamburg - Flensburg
  • A 7 Füssen/Reutte - Ulm - Würzburg - Hannover
  • A 8 Salzburg - München - Stuttgart - Karlsruhe
  • A 9 Berlin - Nürnberg - München
  • A 10 Berliner Ring
  • A 24 Berlin - Hamburg
  • A 61 Mönchengladbach - Koblenz - Ludwigshafen
  • A 81 Singen - Stuttgart
  • A 93 Kufstein - Inntaldreieck
  • A 95/B 2 München - Garmisch-Partenkirchen
  • A 96 Lindau - München
  • A 99 Umfahrung München

Zusätzlich fahren am Freitag auf der Inntalautobahn A 93 Lkw blockweise. Dazu halten Polizisten die Lastwagen an einem Kontrollpunkt an, nur etwa 300 Lkw pro Stunde dürfen nach Innsbruck weiterfahren. Das soll die Autobahnen in Tirol entlasten, die Lastwagen stauen sich dadurch allerdings weit zurück und sorgen so für Verzögerungen im Pkw-Verkehr.

Auch auf den Transitrouten in Nachbarländern und den Autobahnen und Küstenstraßen in Kroatien und Slowenien drohen Staus. Auf der Rückreise sollten Urlauber wegen der Kontrollen an den bayerischen Grenzübergängen Suben (A 3), Walserberg (A 8) und Kiefersfelden (A 93) ein Zeitpolster von rund einer Stunde einplanen.



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