Hyundai Sonata Auf ein Neues

In seiner Heimat ist der Hyundai Sonata das meistverkaufte Fahrzeug, in Europa wurde die Mittelklasse-Limousine bislang nicht wirklich zur Kenntnis genommen. Mit neuer Technik und noch mehr Ausstattung starten die Koreaner ab Mitte 2005 den vierten Anlauf.


Hyundai Sonata: Vierter Anlauf des Koreaners in Europa

Hyundai Sonata: Vierter Anlauf des Koreaners in Europa

Die neu entwickelte Generation wirkt wesentlich gestreckter als der Vorgänger, übertrifft diesen mit einer Länge von 4,80 Meter um mehr als fünf Zentimeter. Die Seitenansicht wird vor allem durch die schwungvoll gebogene Dachlinie geprägt. Eine auf der Haube umlaufende Vertiefung sowie die zur Mitte hin zulaufenden Klarglasscheinwerfer betonen den Kühlergrill. Die vom Kotflügel bis in die Kofferraumklappe verlaufenden Rückleuchten nehmen diese Form am Heck wieder auf. Je nach Modellversion rollt der Neuling auf Rädern im Format bis 17 Zoll.

Auch Höhe und Breite des neuen Sonata wuchsen leicht, ebenso wie der Radstand. Vorder- und Hinterräder liegen nun 2,73 Meter auseinander, was vor allem dem Innenraum zu Gute kommt. Die Beinfreiheit für die hinteren Passagiere etwa wurde um drei Zentimeter vergrößert. Der Gepäckraum nahm mit einer Ladekapazität von 523 Liter ebenso zu.

Um die Langstreckenqualitäten zu unterstreichen, wurde der Geräuschpegel im Innenraum weiter reduziert. Üppig eingesetzte Dämmmaterialien sollen dafür sorgen, dass in der neuen Sonata-Generation Fahr- oder Windgeräusche draußen bleiben. Und ein neuer Fahrschemel soll darüber hinaus die Karosserie wirksam von Motorvibrationen und holprigen Fahrbahnen entkoppeln.

Neue Spitzenmotorisierung ist ein Sechszylinder mit 3,3 Litern Hubraum. Der vollständig aus Leichtmetall gefertigte V6 leistet 230 PS (169 kW) und bietet ein maximales Drehmoment von 304 Newtonmetern. Das Triebwerk wird in Verbindung mit einer Fünfstufen-Automatik inklusive manueller Schaltebene angeboten.

Seitenansicht: Fahr- oder Windgeräusche bleiben draußen

Seitenansicht: Fahr- oder Windgeräusche bleiben draußen

Zugelegt hat auch der Vierzylinder-Ottomotor, nun ebenfalls mit Leichtmetall-Motorblock und mit 2,4 Litern Hubraum: Das von Hyundai entwickelte Aggregat, das auch Mitsubishi und Daimler-Chrysler zur Verfügung stehen soll, leistet 165 PS (121 kW) und kann mit einer Fünfgang-Schaltung oder einer Vierstufen-Automatik kombiniert werden. Ab 2006 soll ein 136 PS (100 kW) starker 2,0-Liter-CRDi, der sich besonders durch sein fülliges Drehmoment von 304 Newtonmetern ab 2000 Umdrehungen auszeichnet, die Auswahl ergänzen. Der Turbodiesel wird in Europa entweder mit Sechsgang-Schaltung oder Vierstufen-Automatik verfügbar sein.

Und auch die Bordausrüstung soll die Kunden locken. Erstmals bietet ein Hyundai-Modell ein neigungs- und längsverstellbares Lenkrad. Darüber hinaus gehören unter anderem ein elektrisches Panorama-Hub-/Schiebedach, Geschwindigkeitsregelanlage, Klimaautomatik mit Luftgütesensor oder eine Einparkhilfe zur Serien- oder auf Wunsch erhältlichen Extra-Ausstattung.

Neben Fahrer-, Beifahrer- und Seitenairbags bietet der Sonata in seiner jüngsten Ausgabe auch so genannte Vorhangairbags, die sich bei einem Seitenaufprall oder einem Überschlag schützend vor den Seitenfenstern öffnen. Zu den aktiven Sicherheitselementen an Bord zählen ABS mit elektronischer Bremskraftverteilung, ein elektronisches Stabilitätsprogramm (ESP) inklusive Traktionskontrolle sowie aktive Kopfstützen.

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