IAA-Blog BMW baut eine Autobahn

BMW-Stand: Eine Computer-Grafik des Messestands des bayerischen Herstellers
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BMW-Stand: Eine Computer-Grafik des Messestands des bayerischen Herstellers

Von Jürgen Pander


Beim Messestand auf der IAA wird nicht gekleckert. BMW haut das dickste Ding raus und ließ sich eine komplette Autobahn in die Halle 11 bauen. Man betritt die Halle, fährt mit der Rolltreppe eine Etage höher - und schon saust einem ein i3 entgegen, das neue Elektromobil aus München, das Ende des Jahres auf den Markt kommen soll.

Die 300 Meter lange Straße auf halber Höhe der Messehalle 11 wirkt wie eine gigantische, drei Stockwerke hohe Carrera-Bahn: eine Acht, auf der BMW seine Elektrofahrzeuge quasi in Endlosschleife von Testfahrern mit trainiertem Sitzfleisch kreiseln lässt. Gut 9000 Kilometer sollen so während der zwölftägigen IAA zusammenkommen. Die Botschaft ist klar: E-Fahrzeuge wie der i3 können fahren, sie sind zuverlässig - und wenn man sie regelmäßig auflädt, gibt es keine Probleme.

Im Marketing-Sprech von Steven Althaus, dem Leiter der Markenführung BMW, klingt die Erklärung für die Materialschlacht in Halle 11 so: "Wir wollen unsere Produkte in emotionaler Weise präsentieren. Die fahrdynamische Präsentation der Fahrzeuge auf der Fahrbahn unterstreicht das BMW-Markenversprechen 'Freude am Fahren'." Damit die Freude bei den Messe-Piloten nicht überhandnimmt, herrscht auf der BMW-Bahn ein Tempolimit von 60 km/h - es soll ja keiner aus der Kurve fliegen.

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5 Leserkommentare
lalito 11.09.2013
Intranuovo 11.09.2013
dorpf 11.09.2013
flwr 11.09.2013
lalito 11.09.2013

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